Fand im zurückliegenden Jahr die Premiere des Harzer-Vorland-Distanz-Ritts am ersten Mai-Wochenende statt, wird dieses Marathonreiten unter strengen Tierarztkontrollen in diesem Jahr am letzten Maiwochenende, am 29. und 30. Mai, durchgeführt. Veranstalter sind wieder Siri Töpperwien und Lutz Belzer, die ihren Hof, Am Goldbach 8 in Eisdorf, erneut zum Start- und Zielpunkt umfunktionieren und die Strecke ausrichten.

Während am Freitag, 29. Mai, die Untersuchung der Pferde bereits ab 16 Uhr auf stattfindet, wird am Samstag, 30. Mai ab 6.30 Uhr gestartet. Dann darf eine der fünf verschiedenen Streckenlängen unter die Hufe genommen werden. Zur Wahl stehen 34 km, 43 km, 64 km, 77 km und 93 km. Die 64 Kilometer sind übrigens die Bezirksmeisterschaft der Junioren (junge Reiter bis 21Jahre), die 93 für  die Bezirksmeisterschaft der Senioren sehr wichtig.

Die Strecken sind in drei Schleifen aufgebaut. Sie führen unter anderem über Förste, Osterode, Badenhausen, Windhausen, Taubenborn, Gittelde und Willensen bis hin zur Klosterforst Westerhof. Die einzelnen Streckenlängen werden mit unterschiedlich gefärbten Holzpfählen markiert, damit niemand eine falsche Runde in Angriff nimmt. Denn ein Verlassen der Strecke führt zum Ausschluss.

Die beiden Ausrichter freuen sich, dass sich auch schon sechs Eisdorfer Reiterinnen angemeldet haben und hoffen sehr, dass die letztjährigen Bezirksmeisterinnen der Junioren, Inola Schulze aus Eisdorf mit „Hidalgo“, auch dazu zählen wird. Gehofft wird ebenso, dass Nicole Klawitter (Senioren) aus Taubenborn mit „Globel Star“ aus Bad Grund ebenfalls ihren Titel verteidigen will.

Wer am 30. Mai durchstarten möchte und sich noch nicht angemeldet hat, sollte das bitte bis spätestens zum kommenden Donnerstag, 21. Mai machen. Formulare dazu gibt es unter www.vdd-aktuell.de

Ganz wichtig ist außerdem, den Equidenpass mitzubringen, aus dem ersichtlich sein muss, dass das Pferd nach der LPO (Leistungsprüfungsordnung) geimpft wurde. Weiter sollte jede/r Teilnehmer/in daran denken, des es Pflicht ist, sein Pferd während der Veranstaltung in einem Paddock – und nicht im Anhänger – unterzubringen ist. Der Paddock muss jede/r selbst aufbauen.

Schon jetzt möchten Siri Töpperwien und Lutz Belzer allen beteiligten Feld- und Forstgenossenschaften ein Dankeschön dafür sagen, dass sie diese Veranstaltung unterstützen. Ein  besonderes Dankeschön geht an Jürgen Wedekind für den schönen Pausenplatz in Badenhausen und die Sparkasse, die ihre Bauplätze in Eisdorf als Parkflächen zur Verfügung stellen wird. pb