Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

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Reit und Fahrverein SG Bad Grund ehrte erfolgreiche Reiter

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Die erfolgreichen Reiterinnen und der erfolgreiche Kutscher des RFV der Samtgemeinde Bad Grund. Foto: Bordfeld

Im Reiterstübchen der vereinseigenen Reithalle in Eisdorf „regnete“ es Pokale. Denn der Reit- und Fahrverein der Samtgemeinde Bad Grund ehrte die erfolgreichen Reiterinnen und den Kutscher Sebastian Ahrens für deren Erfolge im zurückliegenden Turnierjahr.

Gewertet wurden übrigens die Turnierteilnahmen und Platzierungen nach unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen sowie nach Schwierigkeiten der Prüfungsanforderungen. Auch die Freizeitreiter durften ihre Teilnahmen an Freizeitveranstaltungen und Distanzritten ebenso für die Wertungen melden.

Die erste Vorsitzende, Gabi Henze, brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele gute Plätze mit Hilfe der Pferde errungen wurden. Neben Pokalen und Medaillen erhielten die Erstplatzierten jeder Kategorie einen Wanderpokal, der nach dreimaliger, fortlaufender Erstplatzierung  behalten werden darf.

Bei den Dressur-Junioren sicherte sich Vanessa Gut auf „Flambeau“ den Sieg.

Gleiches gelang beim Springen der Erwachsenen Jessica Riehl auf „Jumping Jack“.

Bei den Freiheit-Junioren durfte Elisa Delin Gorke den Pokal entgegennehmen, weil sie sich mit „Peacy“ den ersten Platz sicherte. Auf die Plätze zwei bis fünf kamen Celina Lohrberg auf „Don“, Sophia Müller auf „Archie“, Sara Müller, ebenfalls auf „Archie“ und Vanessa Gut auf „Flambeau“.

Bei den Freizeit-Erwachsenen lag Tanja Wachsmuth mit ihrer „Gypsy“ ganz vorne. Auf den Plätzen zwei bis vier folgten Jessica Riehl und „Jumping Jack“, Anna-Lina Lüer auf „Fiona“ und Tanja Wittig auf „Farah“.

Sebastian Ahrens wiederum spannte „Mandy“ und „Mira“ vor seine Kutsche, was für ihn am Ende bei den Junioren der Fahrer den Sieg bedeutete. pb

Reit- und Fahrverein SG Bad Grund startet auch 2017 richtig durch

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Die geehrten Mitglieder und der Vorstand des Reit- und Fahrvereins der Samtgemeinde Bad Grund. Foto: Bordfeld

Die Ehrung von Nikola Müller, Anja Gorke und Michael Lohrberg für ihre bereits 25 Jahre währende Treue zum Verein und die Wahlen, bei denen die Mitglieder dem Vorstand ihr Vertrauen verdeutlichten, standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Reit- und Fahrvereins der Samtgemeinde Eisdorf.

Im Reiterstübchen der vereinseigenen Reithalle in Eisdorf ließ die erste Vorsitzende, Gabi Henze, die Aktionen im Jahr 2016 Revue passieren. Denn der RFV hatte im Mai einen Pokalritt, in den Sommerferien einen Schnupperkurs und das Geschicklichkeitsturnier sowie im August das traditionelle, zweitägige Reit- und Springturnier ausgerichtet.

Die Freizeit-Aktionen seien auf sehr großes Interesse gestoßen, womit feststeht, dass sie auch in diesem Jahr ausgerichtet werden.
Für das anstehende Turnier wären mehrere Arbeitseinsätze notwendig gewesen, bei denen stets eine gute Helferbeteiligung festzustellen war. Besonders habe sie gefreut, dass auch zahlreiche jugendliche Helfer anzutreffen waren. Sie dankte all denen, die vor, während und nach dem Turnier mitgeholfen sowie Kuchen gespendet haben. Ein weiteres Dankeschön ging aber auch an Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke, welche die Schirmherrschaft über das Turnier übernommen hatte.

Auf dieses Jahr zu sprechen kommend, ließ Gabi Henze durchblicken, dass der Pokalritt am 23. April, das WBO-Turnier (Gelassenheitsprüfungen und Dressur bis Kl. E) am 16. Juli, der Schnupperkurs in den Sommerferien und das Dressur- und Springturnier am 19. und 20. August ausgerichtet werden. Außerdem wolle man das 40jährige Bestehen des RFV der Samtgemeinde Bad Grund im 41. Jahr nachfeiern.
Ann-Kathrin Hillebrecht legte anschließend die Berichte von Sportwartin Sonja Belzer und Jugendwartin Michaela Beck vor.

So war zu vernehmen, dass das letztjährige Turnier mit den Nennungen knapp an der Grenze von „zu viel“ gewesen wäre. Man sollte es aber bei der Ausschreibung belassen und hoffen, dass es auch 2017 klappt.
Beim Pokalritt wird es eine Änderung geben. Während die Reiter weiterhin den Markierungen folgen, werden die Kutschen nach Karte die vorgeschriebene Strecke befahren.

Weiter teilte die Sprecherin mit, dass es zwei weitere Orientierungsritte im Kreis Osterode geben wird. Der eine startet bereits am 2. April in Neuhof, der zweite am 13. Mai in Teichhütte. Abschließend ließ sie die Versammlung noch wissen, dass bei der Kreismeisterschaft Freizeit 2016 bei den Erwachsenen als Sieger Anna-Lina Lüer entschieden wurde.

Auf die Jugend zu sprechen kommend, verwies Michaela Beck darauf, dass diese  im letzten Jahr sehr aktiv gewesen war, und in großer Zahl tatkräftig mit angepackt hatte. Besonders nennenswert sei die Beteiligung rund um das Turnier gewesen.

Aber auch die Teilnahme an den  Unterrichten sei sehr positiv gewesen. Daran zeige sich das große Interesse und der bestehende Bedarf. Dass viel Leben in dem kleinen Verein vorherrscht, zeige allein die Tatsache, dass die Jugend für den Schüttenhoff einen Umzugswagen baut.

Abschließend stellte Ann-Kathrin Hillebrecht die geplante Stukturreform des Pferdesportverbandes Hannover vor.

WAHLEN

  • Zweite Vorsitzende: Uta Hillebrecht
  • Sportwartin: Sonja Belzer
  • Ersatzkassenprüferin: Denise Gemende

Ältere Generation Eisdorf feiert mit einem Brunch am 1. April das 40-jährige Bestehen

Mit einem gemütlichen Brunch am Samstag, 1. April, 11 Uhr, im Kirchengemeindehaus in Eisdorf will der Arbeitskreis "Ältere Generation Eisdorf" das 40-jährige Jubiläum des Arbeitskreises feiern.

Die 1972 aus drei Landkreisen und zwei Verwaltungs-/Regierungsbezirken gebildete Samtgemeinde Bad Grund fand in den fünf Mitgliedsgemeinden recht unterschiedliche Voraussetzungen im gemeindlichen Angebot vor. So zählte zu den vornehmsten Aufgaben dieser neuen Verwaltungseinheit das Bemühen um ein möglichst einheitliches Angebot. Dazu zählte auch das Angebot für die Ältere Generation. In den Mitgliedsgemeinden Badenhausen und Windhausen kümmerten sich die örtlichen DRK-Ortsverbände um ein entsprechendes Angebot. In der Bergstadt Bad Grund bot die Kommune zunächst in eigener Regie ein entsprechendes Programm an. Später kümmerte sich die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Grund um ein entsprechendes Programm. Im Flecken Gittelde bildete sich der Arbeitskreis "Ältere Bürger" und in Eisdorf erarbeitete zunächst die Gemeinde mit Unterstützung des Bürgermeisters Willi Juras und den örtlichen Ratsmitgliedern und deren Ehefrauen um ein entsprechendes Angebot. 1977 bildete sich der Arbeitskreis "Ältere Generation Eisdorf", deren Leitung in verschiedenen Händen lag bis Erika Ehbrecht die Leitung dieses Arbeitskreises übernahm. Dem Arbeitskreis 1995 gehörten Ingeborg Binnewies, Emmy Brünjes, Gerda Isermann, Ilse Kriebel, Edda Leimeister an, Adolf und Hertha Lindner, Ingeborg Lohrberg, Heinrich und Johanna Schweidler und Anni Uhe, Der Arbeitskreis lädt die älteren Mitbürger zu Kaffeenachmittagen, Lichtbildervorträgen, Liedernachmittagen, Tanzdarbietungen und Vorlesungen ein. Diese Zusammenkünfte werden gern angenommen und deshalb gut besucht. Zweimal im Jahr werden Busfahrten angeboten. Diese Fahrten erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Samtgemeinde Bad Grund und später die neue Gemeinde Bad Grund förderte und fördert mit Zuschüssen diese Arbeitskreise, damit für die älteren Einwohner vor Ort etwas geboten werden kann.

Mit einem Brunch soll das 40-jährige Bestehen des Arbeitskreises "Ältere Generation" Eisdorf gefeiert werden. kip

Der Eisdorfer Schüttenhof steht vor den Türen

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Männeradjudant, Dirk Grünewald, Männermajor Stefan Rutzen, zweiter Schützenmeister Ioannis Hondrogiannis und erster Schützenmeister Dietmar Eisler präsentieren voller Stolz eines der neuen Hinweisschilder (v. l. n. r.). Foto: Bordfeld

Dass es keine 70 Tage mehr währen wird, bis Eisdorf und auch Willensen ganz im Zeichen des Eisdorfer Schüttenhoffs stehen, dass die Ortseingangsschilder darauf warten, an besagten Stellen befestigt zu werden, und das es 2021 durchaus auch weibliche Chargierte geben könnte, all das wurde während der Jahreshauptversammlung des Eisdorfer Schüttenhof Vereins (ESV) deutlich.

Eingangs brachte aber der erste Schützenmeister, Dietmar Eisler, seine Freude darüber zum Ausdruck, eine überaus angemessene Zahl von Teilnehmern, unter ihnen auch viele junge Leute, im Schützenhaus begrüßen zu können.

In seinem Bericht machte er deutlich, dass man im zurückliegenden Jahr bestimmt nicht die Hände in dem Schoß gelegt hatte, sondern dass ein überaus aktionsreiches 2016 hinter sich gebracht wurde. Zum einen galt es, Spielmanns- und Musikzüge für den Schüttenhoff zu buchen und zum anderen einen informativen Flyer druckreif zu gestalten. So „nebenbei“ habe man auch zusammen mit dem Schützenverein Eisdorf das Himmelfahrtsfest ausgerichtet, ohne dabei die Vorbereitungen der Eisdorfer Nacht aus den Augen zu verlieren. Bei der sollte sich übrigens herausstellen, dass man das Kultur- und Sportzentrum (KuSZ) noch hätte ausbauen können, um alle Gäste unterzubringen. Am Ende habe es aber auch ohne Erweiterung bestens geklappt.

Nach diesem Ausflug durch 365 ereignisreiche Tage ergriff Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke das Wort und sprach ein großes Dankeschön für die bislang geleistete Arbeit aus. „Ihr ward ja doch sehr rührig“. Groß war ihre Freude über die Tatsache, dass junge Leute dem ESV beigetreten sind. Sie hoffe, dass es so weiter geht.

Bürgermeister Harald Dietzmann versicherte, dass er sehr neugierig sei, was über den Schüttenhoff vorgetragen werde, denn dass Spannung auf diese große Festivität gestiegen wäre, könne nicht übersehen werden. Der dritte Grund wäre aber der, dass er und auch Petra Pinnecke als kommunale Politiker die Wertschätzung dokumentieren und zeigen wollten, wie wichtig ihnen die Arbeit der Vereine ist. Denn es sei nicht selbstverständlich, was die ehrenamtlichen Chargierten mit persönlicher Bereitschaft und Verantwortung für den Ort und die Tradition so übernehmen.

Dann ließ Dietmar Eisler durchblicken, dass das Aufstellen der neuen Hinweisschilder am 6. Mai erfolgen wird. Den ersten Beifall erhielt eines von ihnen, als es während der Versammlung vorgestellt wurde. Das Übungsschießen findet 27. Mai in der Zeit von14 bis 20 Uhr sowie am 28. Mai von 11 bis 14 Uhr statt. Dabei soll auch schon das Beste ausgeschossen werden. Im Mai soll ebenso ein neu erstellter Flyer verteilt werden.
Am 8.Juni wird dann die Ehrenpforte aufgebaut, denn am 9. Juni startet der Schüttenhoff, der am  11. Juni mit dem Umzug durch Eisdorf und Willensen ausklingen wird.

Im Laufe der Versammlung wurde aber schon weiter, als bis zum Juni 2017 geschaut. Der erste Schützenmeister gab zu bedenken, dass der Schüttenhoff 2021 im Prinzip an einem seidenen Faden hängt. Das lege bestimmt nicht an den Finanzen, sondern eher daran, dass zwar viele mitfeiern, aber beispielsweise nicht das Ehrenamt eines chargierten übernehmen wollten.

Gerd Beckert betonte, dass es doch auch möglich sein müsse, ehemalige Eisdorfer, die jetzt anderweitig im Altkreis Osterode wohnten, aber nie das Interesse an ihrem Heimatort verloren haben, in den Schüttenhoff mit einzubeziehen. Dietmar Eisler wiederum wies darauf hin, dass man auch die neuen Bürger nicht außen vor lassen, sondern auf sie zugehen sollte.

In jedem Fall wird sich am 11. Juni Proklamation der neuen Chargierten herausstellen, ob eine Frau bei den neuen Chargierten dabei ist.

Abschließend kam das Thema auf das angestrebte und bereits von Männermajor Stefan Rutzen fertiggestellte neue Wappen, in welchem sowohl Eisdorf, als auch Willensen drauf zu finden sein sollen. Da diese beiden Ortschaften bereits über 40 Jahren eine Schüttenhoff-Gemeinde sind, habe er schon mit Ortsvorsteher Hartmuth Nienstedt gesprochen, so Eisler. Der hab zugesichert, dass Willensen auch geschmückt sein wird, damit die Kapellen und der Umzug nicht durch einen sterilen Ort ziehen müssen. pb

 

WAHLEN:

  • Ersatzkassenprüfer: Jan Vollrath

 

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Das neue Schüttenhoff-Wappen Eisdorf/Willensen.

Dietmar Lange digitalisiert Fotos und Schriften der Heimatstube

Dietmar Lange digitalisiert alte Fotos und Schriften der Heimatstube. Begonnen hat er,  schwerpunktmäßig die alten in der Heimatstube aufbewahrten Schul- und Konfirmationsfotos auf seinem Computer einzuscannen und in dieser neuen Technik der Heimatstube zur Verfügung zu stellen. Er möchte noch einen Schritt weitergehen und möchte diese alten Fotos mit Namen versehen. Dazu ist er auf die Unterstützung aus insbesondere der älteren Einwohner angewiesen, die ihm diesen oder jenen Namen der abgebildeten Person nennen können. Dietmar Lange: "Den alten Fotos möchte ich einen Namen geben! Dies ist mein Anliegen."
Gern besucht Dietmar Lange nach Terminvereinbarung interessierte Einwohner mit seinem Computer, um vor Ort die alten Fotos zu zeigen und die Namen einzufügen.
Ebenso möchte er alte im Familienbesitz befindliche Fotos digitalisieren, um sie so der Nachwelt in der Heimatstube zu erhalten. Die alten Fotos und Schriften sollen in der Heimatstube allen Interessierten zugänglich sein. Auch möchte er alte Anekdoten festhalten. Gern ist er spontan zu einem Gespräch bereit.
Dazu besteht im allgemeinen montags ab 19.30 Uhr in der Heimatstube im Mitteldorf Gelegenheit.
Weitere Informationen und zur Terminvereinbarung ist Dietmar Lange, Uferstraße 43, per Telefon (05522) 8 17 50 erreichbar. kip

DoLeWo war auch im 17. Jahr sehr aktiv

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    hint.,v.l.   Gerd Köhler, Jan Vollrath, Thorsten Rohrmann, Jannis Hondrogiannis, Dieter Borchers, Jörg Meißner
    vorne, v.l.  Erich Diener, Petra Borchers, Monika Klapprodt, Herbert Lohrberg, Hartmut Schmidt, Willi Helmold

 Der alte und der neue DoLeWo-Vorstand freuen sich auf ein aktionsreiches 2017. Foto: Bordfeld

„Jeder sollte sich einmal klar machen, welche Aufgaben und Maßnahmen DoLeWo bisher übernommen und umgesetzt hat, um unsere Ortschaften Eisdorf und Willensen so weit nach vorne zu bringen, sodass wir bei dem großen Konzert mitspielen können“, Worte des ersten Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf (DoLeWo), Herbert Lohrberg, während der Jahreshauptversammlung im KuSZ (Kultur- und Sportzentrum).

Damit nahm er Bezug darauf, dass der Verein zwar mit 39 Einzelpersonen, 19 Familien, 11 Firmen sowie 14 Vereinen und Verbänden von der Mitgliederzahl her recht gut da stehe, aber die Statistik mache deutlich, dass auch hier junge Leute fehlten. Wenn man aber das Ziel nicht aus den Augen verlieren wolle, gelte es, Mund-zu-Mund-Propaganda zu betreiben. Letztendlich könne nicht alle Verantwortung auf die Schultern der Vorstandsmitglieder abgelegt werden.

Man habe sich beispielsweise mit Vereinen und Verbänden getroffen, um die gemeinsame Durchführung des Frühstücks unter Eichen oder ein Sommerfestes zu planen. „Die Resonanz war leider gleich Null“. Denn nur der TSC Eisdorf und der Schützenverein seien mit auf den Veranstaltungszug gesprungen. Wenn man aber nicht enger miteinander arbeite, werde es schwierig, die Gemeinde lebenswert zu halten. Dann stellte Lohrberg das Vereinsmotto für das Jahr 2017 vor. „Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns  für andere Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir geben können, werden wir das Vereinsziel erreichen“. Wenn nun alle Vereine/Verbände dieses annehmen, können wir gemeinsam viel umsetzen“, so Lohrberg weiter.

In jedem Fall danke er von ganzem Herzen allen freiwilligen Helfern, die den Vorstand nie hätten im Regen stehen lassen.

So sei der  Dämmerschoppen vor dem ehem. Gemeindebüro ebenso gut angenommen worden, wie der vereinseigene Getränkewagen, der  auch beim Nachbarschaftsgottesdienst am Kirchenhaus in Eisdorf gute Dienste leistete. Apropos rollen: der Planwagen habe sich insgesamt 16 Mal in Bewegung gesetzt.

Neben der Renovierung der Tische im ehemaligen Gemeindebüro mit frischer Farbe, habe man gemeinsam mit der Gemeinde den E-Anschluss aufgerüstet. Die Sicherungen dürften bestimmt jetzt bei den Veranstaltungen nicht mehr rausfliegen.

Weiterhin sei eine  neue Geschirrspülmaschine, eine Leinwand im ehem. Gemeindebüro durch den Verein DoLeWo finanziert wurden. Die neuen Fahrradanhänger, die für die Flüchtlingsfamilien teilweise gesponsert und angeschafft wurden sind, seien auch im ständigen Einsatz zwischen Eisdorf und Willensen zu sehen.

Für den Kinderspielplatz am Sportplatz in Willensen wurde eine neue Schaukel gekauft, die in absehbarer Zeit aufgestellt wird.

Die Versammlung stimmte den vom Vorstand vorgeschlagenen Maßnahmen einstimmig zu. So wird eine Ruhebank entlang der Straße am Sportplatz im Borntal neu aufgestellt. Die Halterungen für die Straßenbanner in der Frankfurter Straße werden erneuert. Der Schüttenhoff wird mit einer vierstelligen Summe  unterstützt. Weiterhin wird der Verein in diesem Jahr eine Broschüre  erstellen, die allen Neubürgern der Gemeinde dann zur Verfügung gestellt werden soll.

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke sprach allen Vereinsmitgliedern, insbesondere dem Vorstand, ein großes Dankeschön für die geleistete Arbeit aus. Wenn sie so viel Spaß an der Sache erlebe, könne sie „nur“ sagen: „Gemeinsam schaffen wir das, das Dorf zu halten, wie es ist, und voranzubringen“. Aber ohne Ehrenamt gehe nichts. Die Ortschaft Eisdorf und die Gemeinde Bad Grund könnten nicht alles richten. „Bitte haltet weiter zur Stange, ohne euch geht es nicht“. Auf den fest geplanten Ausbau des Vorplatzes vom KuS zu sprechen kommend, versicherte sie, dass es im Frühjahr damit losgehen werde. Das sei ebenso erfreulich, wie die Tatsache, dass Eisdorf mit Helge Altmann wieder einen Ortschronisten hat. Zu der Baumaßnahme „Ausbau Vorplatz KuS erinnerte Lohrberg daran, dass DoLeWo bereits letztes Jahr dafür eine hohe Bezuschussung beschlossen hatte und der Verein selbstverständlich weiter dazu steht.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen kam es zu Änderungen. Petra Borchers ließ sich nicht noch einmal zur zweiten Vorsitzenden wählen, dafür zur Beisitzerin. Anika Wauge stand für das Amt als Beisitzerin nicht mehr zur Verfügung. Herbert Lohrberg würdigte die Arbeit beider Frauen mittels lyrischer Danksagung und überreichte beiden eine mit dem Vereinswappen geprägte Kaffeetasse. pb

WAHLEN

  • Zweiter Vorsitzender: Jannis Hondrogiannis
  • Kassenwart: Jan Vollrath
  • Beisitzer: Petra Borchers, Torsten Rohrmann (Neu), Astrid Koch, Walter Rorig, Willi Hellmold, Erich Diener, Gerd Köhler
  • Kassenprüfer: Dieter Borchers und Jörg Meißner

TSC Eisdorf verlieh zahlreiche Sportabzeichen

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Sie freuten sich riesig darüber, das Sportabzeichen erhalten zu haben. Foto: Bordfeld

Während der Jahreshauptversammlung des TSC Eisdorf wurden zahlreiche Sportabzeichen zum ersten bis zum 50sten Mal verliehen. Der Vorstand freute sich aber auch sehr darüber, dass wieder Familien an diesen sportlichen Start gegangen waren. pb

Sportabzeichen:

Walter Ernst (50mal), Ernst-August Aschoff (45mal), Erhard Kriebel (41mal), Horst Riehn (40mal), Helga Kriebel und Jürgen Burchardt (je 32mal), Ulrich Pflugfelder (14mal), Michael von einem (neunmal), Catharina von einem (sechsmal), Diana Borchers und Katrin Schönrock (je fünfmal), Thorsten Schönrock und Michael Lehmann (je viermal), (Luca von Einem (dreimal), Corinna Nagerski (zweimal), Anja Wieland und Jutta Lawes (je einmal)

Familiensportabzeichen:

Familie von einem/Kriebel und Familie Schönrock 

Der TSC Eisdorf hat im letzten Jahr viel bewegt

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Die geehrten Mitglieder und der Vorstand des TSC Eisdorf. Fotos: Bordfeld

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Turn- und Sportklubs von 1901 Eisdorf (TSC) standen neben der Ehrung langjähriger Mitglieder auch Vorstandswahlen, in denen Michael von Einem in seinem Amt als erster Vorsitzender ebenso einstimmig bestätigt wurde wie Karin Pflugfelder als Schriftwartin sowie Karsten Kriebel und Franziska Koch als Jugendwarte. Neu hinzugekommen ist Kerstin Wilk als dritte Vorsitzende.

Ihre Vorgängerin, Dagmar Muster, und die ehemalige Frauenwartin Martina Weers, die dieses Amt über 20 Jahre ausgeübt hat, wurden für ihren Einsatz geehrt. Bevor aber im Kultur- und Sportzentrum (KuSZ) abgestimmt und geehrt wurde, legten der erste Vorsitzende und Sportwartin Catharina von Einem ihre Berichte vor. Traditionsgemäß begann Michael von Einem mit dem Mitgliederbestand, der sich zurzeit auf 432 beläuft. Das älteste Mitglied ist übrigens Lotte Lenk, die in diesem Jahr ihren 97. Geburtstag feiern kann.

2016 habe man einiges auf die Beine gestellt. Dazu gehörte unter anderem die Ausrichtung der Gemeindemeisterschaft, die beim ersten Termin im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen war. Nun galt es, einen neuen Termin zu finden, der nach Absprache mit den anderen Vereinen in der Gemeinde Bad Grund auch gefunden wurde, und an dem über 100 Teilnehmer begrüßt werden konnten. „Mein Dank gilt noch einmal allen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben, und an die Gemeinde, die den Platz wirklich hervorragend hergerichtet hat“, so von einem.

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