Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

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Eisdorfer Schüttenhoff wird am Freitag ausgegraben

Schuettenhoff 2017

Der Schützenplatz in Eisdorf wird sich am kommenden Wochenende in einen Festplatz verwandeln, auf dem ein kleiner, aber feiner Jahrmarkt ebenso zum Verweilen einladen wird, wie das große Zelt. Den Grund dafür pfeifen die Spatzen schon seit geraumer Zeit von den Dächern: Der traditionelle Schüttenhoff wird gefeiert. Genau dafür werden die Bürger ihre Ortschaft in ein festliches Gewand stecken, damit auch dem letzten klar wird, was los ist.

Bereits am Freitag, 9. Juni, wird um 15.30 Uhr der Schüttenhoff ausgegraben, mit dabei sein wird der Böllerclub Förste. Um 17.45 Uhr treffen sich Gemeindemitglieder sowie Vertreter der örtlichen Vereine und Vereine vor dem Gasthaus „Zur Goldenen Krone“. Von dort aus wird zur Kranzniederlegung am Eisdorfer Ehrenmal abmarschiert. Der Festgottesdienst in der Eisdorfer Kirche schließt sich um 18 Uhr an. Die feierliche Eröffnung mit Festkommers und Tanz erfolgt dann um 20 Uhr im Festzelt.

Am Samstag, 10. Juni, tritt um 11.15 Uhr die Junggesellenkompanie beim Junggesellenmajor Daniel Völker, Mitteldorf 4, an. Zur selben Zeit tritt die Männerkompanie bei Männermajor Stefan Rutzen an. Zum ersten großen Umzug, bei dem es für die Kompanie gilt, Barrikaden aus dem Weg zu räumen, wird sich um 11.30 Uhr an der Kreuzung Gartenweg/Willensenerstraße getroffen. In der Zeit von 16 bis 18 Uhr darf an diesem Tag auch im Schützenhaus ganz offiziell auf alle Scheiben – die Fensterscheiben ausgenommen – geschossen werden. Um 20 Uhr wird zum großen Schüttenhoffball geladen, der einige Überraschungen birgt.

Der Sonntag, 11. Juni, beginnt schon um 6 Uhr mit dem Weckruf der Spielmannszüge Eisdorf und Wulften. Ab 10 Uhr wird Frühstück im Festzelt serviert, für den Ohrenschmaus sorgen die Musikfreunde E-H-N (Edesheim-Hohnstedt-Northeim). Von 9.30 bis 11 Uhr darf erneut ganz offiziell auf alle Scheiben geschossen werden. Um 13 Uhr wird sich im Königsweg zum bunten Umzug getroffen. Ab 16 Uhr wird eine Kaffeetafel im Festzelt gedeckt sein, während der die Grundschule Eisdorf auftreten wird und die neuen Bestemänner sowie die Bürgerkönigin bekannt gegeben werden.

Um 20 Uhr wird zum Abschlussball geladen, während dem alle Preisgewinner bekannt gegeben werden. Wer seinen Preis erhalten möchte, muss zur Übergabe anwesend sein. Höhepunkt dürfte aber die Bekanntgabe der Chargierten des nächsten Schüttenhoffs sein. pb

EisdorferSchuettenhoffChargierte2017

Eisdorfer Schüttenhoff 2017

Eisdorfer Schuettenhoff 2017 Festprogramm

Festumzug am Samstag - Beginn 11:30 Uhr

Schuettenhoff 2017 UmzugSamstag

Festumzug am Sonntag - Beginn 13:00 Uhr

Schuettenhoff 2017 UmzugSonntag

Rückepferde stellen sich und ihre Arbeit vor

Rückepferd

Norbert Rudolph und sein elfjähriger Hengst „Fuchs“. Foto: privat

Bei dem traditionellen Kranzreiten, zu welchem die Reitsportgemeinschaft Förste und Umgebung am Pfingstsonntag auf die Jagewiese einlädt, wird es zwei Premieren geben. Für die eine werden die Reiter und Reiterinnen und deren Steckenpferde sorgen, für die andere schwergewichtige Huftiere: Rückepferde, die aus der Waldwirtschaft nicht wegzudenken sind.

Kein anderer, als Norbert Rudolph wird kommen. Er ist Thüringmeister des Landesverbandes Thüringen und Südharzmeister im Ein- und Zweispänner ist und richtet in Ebergötzen auch Meisterschaften mit diesen Muskelpaketen aus. Er und seine behuften Kollegen werden auf einem eigens dafür ausgerichteten Parcours zeigen, wie wichtig beim Holzrücken das gegenseitige Vertrauen zwischen Fuhrmann und Pferd ist.

Denn die Rückexperten werden gefällte Baumstämme nicht einfach so über die Jagewiese ziehen, sondern in den verschiedenen Disziplinen ihr hohes Maß an Geschicklichkeit und Gehorsam unter Beweis stellen. Rudolph wird dabei ab 12.30 Uhr fünf turniermäßige Hindernisse mit einem Pferd und anschließend mit einer Zweiergespann bewältigen. Außerdem hat er sich eine Überraschung ausgedacht, die er selbstredend nicht vorher verrät.

Bevor dann das erste Ponyfeld durchstartet, werden die Aufgaben gelöst und die Hindernisse aus dem Weg geräumt sein. Nach den Ponys dürfen die Steckenpferde angaloppieren. Der königliche Abschluss wird das Traditionsfeld sein, bei dem Kaltblüter ohne Sattel geritten werden. pb

Steckenpferde gehen beim Kranzreiten an den Start

Steckenpferde Kranzreiten

Sonja Thies zusammen mit Lenja, Lea-Marie und Azyah (v. l. n. r.), die stolz ihre rassigen Steckenpferde präsentieren. Foto: Bordfeld

Am Pfingstsonntag, 4. Juni, werden erstmals Steckenpferde beim Kranzreiten auf der Jagewiese in Förste an den Start gehen. Weil Azyah, Lea-Maria und Lenja auch dabei sein wollen, trafen  sie sich jetzt in Förste bei Sonja Thies, die übrigens den Rücken eines Kaltblüters besteigen wird, um auf ihm im Traditionsfeld durchzustarten.

Die drei Mädchen ließen sich erst einmal von ihren Eltern einen Besenstiel, Socken und große Knöpfe raussuchen. Damit begaben sie sich in den Pfingstanger, wo Sonja noch Heu, Farbe  und insbesondere Herstellungstipps dazu gab. Am Ende konnten die kleinen Reiterinnen sehr rassige Steckenpferde besteigen.

Am Pfingstmontag dürfen allerdings mehr von diesen unbehuften Wesen auf der Jagewiese angefeuert werden, denn  hier und da wurde das eine oder andere Steckenpferd aus irgendeiner Ecke herausgeholt und startbereit gemacht. Sie alle werden um den Siegerkranz und einen Wanderpokal „galoppieren“.

Damit alles klappt, wird sich bereits am kommenden Samstag, 3. Juni, um 9.30 Uhr auf der Jagewiese zur Generalprobe des Rennens getroffen. Sollten beim Zuschauen Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren Lust bekommen beim Kranzreiten auch mitzumachen, sollten sie nur ihr Steckenpferd „satteln“ und am Pfingstsonntag rechtzeitig auf der Jagewiese sein.

Das Kranzreiten wird übrigens um 12.30 Uhr von keinen Galoppern, sondern von Rückepferden eröffnet. pb

Himmelfahrt am Schützenhaus

Himmelfahrt Schützenhaus

Die Chargierten und der Schützenverein Eisdorf hatten zur traditionellen Himmelfahrtsveranstaltung ins Schützenhaus eingeladen. Als dort der Grill angeheizt und später die bekannte Kaffeetafel eröffnet wurde, herrschte Hochbetrieb und beste Laune. Jung und Alt aus Nah und Fern wollten sich diese Gaumenfreuden und die damit verbundenen Gespräche über den vor der Tür stehenden Schüttenhoff nicht entgehen lassen. pb/Foto: Bordfeld

24 Teams beim Preisschießen

 Preisschießen Eisdorf 2017

Sie alle freuten sich, beim Preisschießen des Schützenvereins Eisdorf dabei gewesen zu sein. Foto: Bordfeld

Der Schützenverein Eisdorf hatte zu seinem traditionellen Preisschießen ins Vereinsheim geladen und durfte sich über 72 Schützen freuen, die in 24 Teams an drei Tagen stolze 1 516 Schüsse abgeben haben.

Angelegt wurden die KK-Gewehre des Ausrichters, das Finale wiederum wurde mit dem LG entschieden. Die Mannschaften durften beliebig zusammengestellt und mit fantasievollen Namen versehen werden. So waren beispielsweise die „Vampire“ ebenso anzutreffen, wie die „Nichttreffer“ oder der „Ketchup-Fleck“, um nur drei Beispiele zu nennen.

Am Ende wurde mit Spannung erwartet, wer sich den besten Gesamtteiler und damit den Wanderpokal oder auch die Einzelpokale, die behalten werden dürfen, gesichert hatte. Genau den holte sich Silvia Schulz vor Stefan Meier und Michaela Rutzen.

Da auch die aktiven Schützen nicht leer ausgehen sollten, schossen die ebenfalls um eine Siegestrophäe. Nach einem Stechen hieß der Sieger Chris Leimeister, der einen Teiler von 84 vorlegte. Den zweiten Platz holte sich Erich Diener mit einem Teiler von 214.Um den Wanderpokal kämpften die fünf besten der insgesamt 24 Teams.

Die Bogenschützen verwiesen mit einem Gesamtteiler von 306 die Gruppe „Hans von Einem 1“, die Chargierten 2012, die „Nichttreffer“ und die „Vampire“ auf die Plätze zwei bis fünf.

In jedem Fall tat der erste Vorsitzende des Schützenvereins Eisdorf, Dieter Armbrecht, kund, dass er sich über die gute Beteiligung und die nicht minder guten Ergebnisse gefreut habe und sprach die Hoffnung aus, dass man sich 2018 zu dieser Aktion wiedersehen werde. pb