Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

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Ein Arzt und ein Freund der bildlichen Sprache beim Tag der offen Tür im Förster Museum

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Manch einer wird Dr. Dancke auf dem Führerscheinfoto wohl wiedererkennen. Fotos: Petra Bordfeld

Förste. „Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er“ – dieses Zitat stammt aus der Feder des Reformators Martin Luther. Und weil die heimatkundliche Dorfgemeinschaft Nienstedt/Förste e. V. am Reformationstag, am 31. Oktober, zum Tag der offenen Tür ins Dorfmuseum lädt, wird dem Freund der bildlichen Sprache Raum eingeräumt werden. Im wahren Mittelpunkt wird allerdings der Allgemeinmediziner Dr. Ernst Dancke stehen. Er dürfte noch vielen Bürgern des Sösetales in Erinnerung sein.

In der Zeit von 11 bis 17 Uhr besteht aber nicht nur die Möglichkeit, viel Wissenswertes über den Arzt, der von April bis Juni 1920 sein Staatsexamen in Rostock ablegte und 1922 als praktischer Arzt nach Förste kam und über den Reformator, der auch die Deutsche Sprache geprägt hat, zu erfahren. Auch alle anderen Sehenswürdigkeiten dürfen in Augenschein genommen werden. In alle Räumen werden Mitglieder der heimatkundlichen Dorfgemeinschaft Rede und Antwort stehen.

Wer sich stärken möchte, darf dies in der Mittagszeit ebenso im Museum vornehmen, wie zur Kaffeezeit. Es werden der Herbstzeit angepasste Speisen und Getränke feilgeboten.

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Indoor-Schaukel ist neues Highlight in der Kita

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Groß und Klein freuen sich riesig über die Indoor-Schaukel in der Kita St. Georg. Foto: Petra Bordfeld

Wer den Bewegungsraum der Kindertagesstätte St. Georg in Eisdorf betritt, der wird erst mal stehen bleiben und staunen – es sei denn, er war bei der offiziellen Einweihung der Indoor-Schaukel dabei. Dann könnte ihn diese aus Holz bestehende, gigantische Arbeit nicht mehr verwundern.

Kindertagesstättenleiterin Andrea Stewers-Schubert hatte zu diesem Fest alle finanziellen, materiellen und handwerklichen Sponsoren eingeladen, um mit ihnen den Realität gewordenen Traum zu feiern. Sie erinnerte dran, dass erst einmal viele Jahre galt, große Hürden zu überwinden. Die heiße Phase habe allerdings vor einem dreiviertel Jahr damit begonnen, dass keine Norm-Schaukel in diesen Raum eingebaut werden konnte. Einfach zu bestellen, fiel damit ins Wasser. Doch der Förderverein der Kita, Eltern und Freunde, im Prinzip das ganze Dorf setzte alles in Bewegung, damit dieses Vorhaben nicht zum Scheitern verurteilt war.

Und seitens der Kindertagesstätte wurden 150 Holzblumen zum Blühen gebracht und im Interesse dieser Schaukel während des überaus gelungenen Sommerfestes verkauft. Letztendlich wollte man als erster Bewegungskindergarten des Harzer Landes voll bei der Verwirklichung des Traumes mitwirken.

Die beiden befestigten Schaukeln zeigen auf, dass der lange und teure Weg geschafft ist. Denn die hätten ohne das absolute okay des TÜV nicht in Stellung gebracht werden dürfen. Übrigens können sie noch weiter ausgebaut werden, dafür werde aber erst einmal wieder Geld gesammelt, so Andrea Stewers-Schubert.

Nach der offiziellen Einweihung wurde sich das teure Stück nicht nur genauestens angeschaut, sondern in den Schaukeln auch Platz genommen. Das durften Erwachse letztendlich auch tun, weil die Holzkonstruktion 600 Kilogramm trägt. pb

70 Jahre SoVD Ortsverband Eisdorf-Badenhausen

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Aufmerksame Festteilnehmer lauschen dem Rückblick der Vorsitzenden Ira Rode. Fotos: Kippenberg

Zur Jubiläumsfeier "70 Jahre SoVD -Ortsverband Eisdorf-Badenhausen-" waren die Mitglieder des Ortsverbands im Kultur- und Sportzentrum Eisdorf mit ihren Gästen zusammengekommen. Herzliche Begrüßungsworte richtete Vorsitzende Ira Rode an alle Festteilnehmer und an die Ehrengäste Karin Köhler vom DRK Eisdorf, Günter Apel vom Gemischten Chor "Concordia" Eisdorf, an Elke Braatz und Renate Görlitz vom SoVD Bad Grund, an Gertrud List und Rosina Passauer vom Frauenchor Badenhausen sowie an Bürgermeister Harald Dietzmann und Frau. Harald Dietzmann überbrachte zugleich die Grüße von Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und überreichte ein Flachgeschenk.

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Der Flohmarkt als Treffpunkt für alle

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Auch die Dorfmoderation wurde auf dem 9. Eisdorfer Flohmarkt wieder repräsentiert und lud zum Verweilen, Klönen und Postkartenkauf ein. Jung und Alt fanden in Annette Altmann eine Ansprechpartnerin vor, die sich gemeinsam mit Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski um Belange rund um die dörfliche Entwicklung kümmert und Ideen aufnimmt.

Wie auch beim Frühstück unter den Eichen konnte eine Infobroschüre Aufschluss geben über die Tätigkeiten in diesem Bereich.

Ein Projekt „Mitfahrbank“ zum Beispiel wird bereits in einigen anderen Dörfern auf unterschiedliche Art und Weise praktiziert. Hierzu gibt es für Eisdorf einen unverbindlichen Fragebogen auf der Rückseite dieser Broschüre. Jeder kann sie sich unter der Rubrik Nachrichten/Dorfmoderatoren als Datei auch selber herunterladen und in Ruhe ausfüllen. Einen Rückgabeschluss gibt es nicht, da es sich um eine Entwicklung handelt, die sich nach Interessenlage und Umfang der Rückmeldungen richtet.

Weitere Auskünfte hierzu oder auch der Erwerb der Eisdorfer Postkarten erfolgt gerne über die Dorfmoderatoren selbst oder unter dorfmoderatoren@eisdorf.de

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pdfInfobroschüre (PDF)

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Beim 9. Eisdorfer Flohmarkt herrschte Hochbetrieb

Flohmarkt Eisdorf

Zum neunten Mal verwandelte sich das Eisdorfer Mitteldorf auf Initiative des Förderkreises Heimatstube und des Vereins „Leben und Wohnen in Eisdorf“ (DoLeWo) rund um die Heimatstube in einen gut gefüllten Flohmarkt. Dort durfte nicht nur geschaut, gehandelt, gewartet und verkauft, sondern bei Speis und Trank geklönt werden.

Auch die Kindertagestätte St. Georg war anzutreffen, an deren Stand gab es leckere, warme Köstlichkeiten. Sie alle wurden zu Gunsten des geplanten Anbaus an Nachkatzen fast jeden Alters verkauft. An anderen Ständen wechselten gestrickten Socken ebenso die Besitzer/innen, wie Fahrräder, Bobbycars, Gläser, Bilder und vieles andere mehr.

Es wurde aber nicht nur draußen viel in Augenschein genommen, denn die Heimatstube hat ihre Türen ebenfalls für Besucher geöffnet, und es waren nicht wenige, die sehr gerne eine Reise in die Vergangenheit anstellten, um dabei oft nicht aus dem Staunen und der Begeisterung  herauszukommen.

Am Ende dürften alle frohen Mutes nach Hause gegangen sein, die einen, weil sie nicht wenige Waren an den Mann, die Frau oder das Kind gebracht hatten, die anderen, weil sie endlich das gefunden hatten, wo ihnen schon lange der Sinn nach gestanden hat. pb

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Fotos: Petra Bordfeld

Eisdorfer Flohmarkt im Mitteldorf

Flohmarkt 2017 Plakat

Schießclub Badenhausen lädt zum Jubiläumsball am Samstag, 23. September

Der Sösepokal wird in diesem Jahr zum 50. Mal ausgeschossen. Der Schießclub Badenhausen ist in diesem Jahr Ausrichter dieses Jubiläums-Schießwettbewerb der Schützenvereinigungen Bad Grund, Badenhausen, Dorste, Eisdorf, Förste, Katzenstein, Petershütte und Schwiegershausen.
Dieses Jubiläum soll mit einem Tanzabend gefeiert werden. Der Schieß-Club Badenhausen lädt alle Mitglieder zum Jubiläumsball "50 Jahre Sösepokal" mit Büffet und Tanzmusik am Samstag, 23. September, 19 Uhr, ins Landhaus Finze in Badenhausen ein.
Anmeldungen nimmt Vorsitzender Wolfgang Mai,Telefon (05522) 832 43, bis zum 15. September entgegen. kip

Ausbau des Eisdorfer Mühlenbeus wird viel teuer

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Dieses Wehr hielt den Wassermassen des Juli-Hochwassers nicht mehr Stand. Foto: Petra Bordfeld

Ortsratssitzung

Während der Sitzung des Ortsrates Eisdorf kam Bürgermeister Harald Dietzmann auf den Ausbau des Mühlenbeus und den vorliegenden Förderbescheid zu sprechen. Noch Anfang des vergangenen Jahres hat es so ausgesehen, als ob die bereits seit über zehn Jahren angestrebten Ausbauarbeiten dieses Eisdorfer Straßenzuges alsbald Realität werden könnten. Jetzt hätten allerdings die steigenden Kosten in allen Bereichen der Baubranche eine neue Kostenkalkulation erforderlich gemacht, die bedauerlicherweise eine Erhöhung von rund 18 % beziehungsweise von rund 140 000 € belege.

Aufgrund dessen sei bei der zuständigen Förderbehörde ein Nachtrag gestellt worden verbunden mit der berechtigten Erwartung, dass auch die Mehrkosten in die Förderung einbezogen werden, wirke sie sich am Ende doch sowohl auf die gemeindlichen als auch auf die Anliegeranteile aus.

Aufgegeben hatte man auch nicht beim Juli-Hochwasser, das insbesondere den Mühlengraben und das darin befindliche obere Wehr heimgesucht hatte. Es habe zwar trotz des Versuchs des Betreibers nicht mehr rechtzeitig geöffnet werden können, aber, bevor die Anwohner wirklich nasse Füße hätten bekommen können, brach der untere Schott des Wehrs weg. Grund waren wohl angeschwemmtes Holz und vermutlich auch Geröll. Dieser Wehrschaden habe letztendlich dafür gesorgt, dass sich das Wasser nicht im Mühlengraben vollends flutete, sondern in die Söse „ausweichen“ konnte. Man habe inzwischen den Kontakt mit der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis - sie ist die für derartige Anlagen zuständige Behörde - und auch mit dem Betreiber aufgenommen, um solch kritische Situationen zukünftig zu vermeiden.

Auch der Uferbereich der Söse entlang der Uferstraße sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Hier gelte es, gemeinsam mit dem Unterhaltungsverband nach Lösungen zu suchen.

Weiter teilte Dietzmann mit, dass es während der heftigen Niederschläge an der Krytertalquelle zu einer leichten Trübung gekommen war. Das Wasserwerk habe dennoch gewährleisten können, dass zu keiner Zeit die Trinkwasserqualität gefährdet gewesen sei.

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke ging in ihren Mitteilungen auf die mittlerweile höheren brandschutzrechtlichen Auflagen seitens des Landkreises Göttingen ein, welche die Nutzung öffentlicher Versammlungsstätten betrifft. Zwar darf der Förderverein der Kindertagesstätte noch seinen Basar am kommenden Wochenende durchführen, aber das sei ein Kompromiss, den es nicht mehr geben wird. Die „Eisdorfer Nacht“ darf dahingehend ohne Wenn und Aber veranstaltet werden, weil die Ausrichter die neuen Vorschriften beachtet haben. Um Klarheit in dieses „Durcheinander“ zu bekommen, das übrigens niedersachsenweit gilt, bat sie die Vertreter aller Vereine und Verbände am 23. Oktober zur Terminabsprache zu erscheinen. Schließlich gilt diese Verordnung auch für andere Einrichtungen.

In dem Zusammenhang ließ die Sprecherin auch das Dankeschön aller Vereine und Verbände verlauten, welches sie auf den Jahreshauptversammlungen vernahm und welches für die kostenfreie Nutzung des Gemeindebüros galt.

Nicht so erfreulich ist die Tatsache, dass die Post in Eisdorf dicht gemacht hat, weil die Bäckerei ihre Pforten geschlossen hat. Bislang sei ihr noch nicht gelungen, ein anderes Unternehmen zu überzeugen, die Poststelle neu zu eröffnen. Sie bleibe aber am Ball,

Petra Pinnecke ließ aber auch nicht unerwähnt, das die Kindertagesstätte St. Georg, die als Bewegungskita ausgezeichnet wurde, eine Ganztagsbetreuung ebenso wie Badenhausen und Bad Grund anbieten möchte. Der dafür erwünschte Anbau wollen die Eisdorfer Vereine  geld- und arbeitsmäßig unterstützten.

Harald Dietzmann mahnte aber an, dass doch ein großes Stück vom finanziellen Kuchen für die Gemeinde Bad Grund übrig bleiben wird, auch wenn die Vereine sich stark beteiligen werden. Im Prinzip könne der Frühstückraum in der Kita Eisdorf auch anders genutzt werden.

Auf den Ehrenamtfonds der HarzEnergie eingehend, ließ Petra Pinnecke durchblicken, dass die 1 000 € gerecht an die zwei Paten der Kinderspielplätze dieser Ortschaft sowie die Chargierten des Schüttenhoff 2017 aufgeteilt wurden.

Abschließen teilte Petra Pinnecke mit, dass sie Flyer der Freiwilligen Akademie über Fortbildungsangebote erhalten hat. Wer einen haben möchte, möge sich bitte bei ihr melden. pb