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Osterode/Eisdorf (kip). Festlich und in einem einheitlichen Outfit betraten die Sängerinnen mit lilafarbenen Schals und die Sänger mit lilafarbenen Krawatten den Altarraum mit seinem prunkvollen Altar. Überaus gut besucht war die Marktkirche Osterode als Wolfgang Wiedemann vom Kreischorverband Südharz den Konzertabend eröffnete. Zahlreiche Eisdorfer Fans begleiteten ihren Chor, der 2012 schon einmal im Rahmen der Konzertreihe "Aegidien-Serenade" aufgetreten war.

Chorleiter Hilmar Merkel stellte den Besuchern das vom Chor ausgewählte Programm vor. Er betonte, Motivation werde von Gefühlen geleitet. Deshalb sind die Lieder in drei Blöcke aufgeteilt: "Beginn und Anfang", "Singen ist Leben" und "Sehnsucht nach Frieden". In ihrem fast einstündigen Konzert waren unter anderem zu hören "O Herr, welch ein Morgen", "Glory! Halleluja!", "Ein Blümlein auserlesen", "Wenn ich ein Glöcklein wäre", "Wie viele Straßen", "O Freedom", Irischer Segenswunsch" und "Amazing Grace".

An diesem Abend präsentierte sich ein großartiger Klangkörper. Mal dominierten die kräftigen Männerstimmen, dann waren zarte Frauenstimmen oder auch Solostimmen zu hören. Es war großartig. Der Chor zeigte sein Können und seine Steigerung gegenüber seinem Auftritt vor zwei Jahren. Zugleich zeigte der Chor mit seinen gekonnt vorgetragenen Liedern, dass er die Pflege des Kulturguts mit zu seinen Aufgaben zählt. Die begeisterten Zuhörer geizten nicht mit Beifall, so dass die Sängerinnen und Sänger um eine Zugabe nicht herumkamen.

Wolfgang Wiedemann dankte Chorleiter Hilmar Merkel im Namen des Chorverbands mit einem Präsent und Vorsitzender Günter Apel gab zum Schluss noch einige Hinweise zum Gemischten Chor "Concordia" Eisdorf.

Mit dem gemeinsam von Chor und Zuhörern gesungenen Lied "Nun will der Lenz uns grüßen" klang ein Konzert aus, das nach Wiederholung schreit.

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Fotos: Kippenberg