Eisdorf

Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz)

Wie erklären Eltern ihren Kindern, dass der Tod zum Leben gehört?

Kita Elternabend Tod Abschied

Diakonin Andrea Brinkmann beantwortete die Frage, wie Kindern erklärt werden sollte, dass der Tod zum Leben gehört.

Erzieherinnen der Kindergärten der Gemeinde Bad Grund und Eltern, deren Nachwuchs diese Einrichtungen besucht, trafen sich erstmals gemeinsam im Sitzungssaal des Rathauses in Windhausen, um sich über ein schweres und doch wichtiges Thema zu informieren: „Tod erleben – Abschied nehmen – wie begleiten wir dabei unsere Kinder?“.  Als Referentin war Diakonin Andrea Brinkmann gekommen, die auch  Krippenberaterin und Mediatorin im Kirchenkreis Harzer Land ist. Sie erklärte, dass auch sehr kleine Kinder trauern können und müssen, dies aber ganz anders aussieht als bei den Großen. "Kinder springen in Trauerpfützen und wieder heraus wogegen Erwachsene darin waten wie in einem breiten Fluss. Es ist wichtig, die Kleinen gut dabei zu begleiten und zu versorgen."

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63 Spender kamen zum Blutspenden

Das DRK Eisdorf freut sich über den Besuch von 62 Wiederholungsspendern und einem Erstspender. Sie kamen zum Blutspendetermin in das Kultur- und Sportzentrum. Die Vorsitzende des DRK Eisdorf dankte Jürgen Brandt für seine 50. Spende und Lars Elligsen für seine 40. Spende. Das DRK Eisdorf dankt auch Spendern für weniger Spenden, denn jede Spende kann Menschenleben retten und ist gern gesehen. kip

Blutspenden

 

Donnerstag, 20. April 2017
16:00 - 19:30 Uhr
Kultur- und Sportzentrum
Jahnstraße 21

Osterfeuer am Ostersamstag

Osterfeuer Steinweg 2017

Osterfeuer am Steinweg

Pokalritt des RFV SG Bad Grund startet am 23. April

Der Reit- und Fahrverein der Samtgemeinde Bad Grund lädt am Sonntag, 23 April, zu seinem traditionellen Pokalritt ein. Teilnehmen dürfen Reiter und Fahrer mit ihren Gespannen.

Die berittenen Teilnehmer starten ab 10 Uhr, die Kutschgespanne ab 12 Uhr. Die Meldestelle ist ab 9 Uhr geöffnet. Start und Ziel ist die Reitanlage des Ausrichters am Königsweg in Eisdorf.

Gewertet wird in fünf Kategorien: Großpferde Gäste, Großpferde Vereinsmitglieder, Gäste Ponys, Vereinsmitglieder Ponys und die Kutschen. Die etwa 15 bis 20 Kilometer umfassende Strecke besteht aus festen Wegen sowie aus Feld-, Wald- und Wiesenwegen.

Die Sieger werden Pokale erhalten, die ersten zehn Platzierten Schleifen und Urkunden. Die Vereinsmitglieder erhalten Wanderpokale, die es gilt zu verteidigen.  

Damit besagte Siegestrophäen auch überreicht werden können, werden die Vorjahressieger gebeten, eben diese am 23. April mitzubringen, oder vorher bei der ersten beziehungsweise zweiten Vorsitzenden Gabi Henze, Eisdorf, und Uta Hillebrecht, Dorste, abzugeben.

Für das leibliche Wohl der Reiter, Fahrer und Zuschauer wird in jedem Falle  gesorgt sein. pb

Osterfeuer Uferstraße - Über Nacht Baumkrone abgesägt

Osterfeuer Eisdorf Baumkrone agesägt

Das am Gründonnerstag aufgebaute Osterfeuer ohne die über Nacht abgeschnittene Krone. Fotos: Kippenberg

Großes Entsetzen und große Bestürzung bei der Osterfeuergemeinschaft Eisdorf-Uferstraße. Über Nacht zum Karfreitag sägten Unbekannte die Krone der mitten im aufgeschichteten Osterfeuer aufgestellte Fichte ab. Bis vier Uhr war eine Wache vor Ort am Osterfeuer. Zwischen vier Uhr und sieben Uhr in der Nacht zum Karfreitag wurde die Fichtenkrone fachmännisch abgesägt. Die Krone lag am Karfreitag Morgen an der Böschung der vorbeiführenden Söse.

Der Schock war bei den Mitgliedern der Osterfeuergemeinschaft Uferstraße groß, als sie die Freveltat sahen oder davon hörten. Besonders die Kinder, die seit Wochen beim Herbeischaffen der Hecke geholfen hatten, waren traurig. Im Gespräch mit den Erwachsenen klang Wehmut mit. Die Pflege überlieferten Brauchtums wird mit Füßen getreten, so die Meinung der ehrenamtlich Tätigen.

Wochenlang hatten Erwachsene und Kinder der Osterfeuergemeinschaft Hecke und Strauchschnitt zusammengeholt und am Gründonnerstag mit dem Aufschichten des Brennmaterials um den Baum begonnen, nachdem zuvor eine prächtige Fichte aufgestellt war. Am Karfreitag standen Restarbeiten auf dem Programm und der Ostersamstag sollte für das Aufräumen des Osterfeuerplatzes genutzt werden.

Beherzte Männer suchten nach einer Lösung. Zunächst wurde die Fichtenkrone von der Uferböschung geborgen und danach begannen die Arbeiten, um die Krone wieder auf den Meiler anzubringen. Die Überlegung, eine neue Fichte aufzustellen und erneut das Brennmaterial um diesen Baum aufzuschichten, musste aus Zeitgründen verworfen werden.

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke besah sich den Schaden. Auch sie war entrüstet. Sie tröstete besonders die Kinder und überreichte ein Präsent zum Trost und zugleich als Dank für die Pflege  des Brauchtums. Sie hofft und wünscht, dass die angedachte Lösung vom Erfolg gekrönt sei. kip

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Umwelttag in Kita und Schule

Umwelttag Kita Eisdorf

Die fleißigen Müllexperten der Grundschule und des Kindergartens Eisdorf zusammen mit Lehrkräften Erzieherinnen, Birgitt Nienstedt und Petra Pinnecke. Foto: Bordfeld

Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte St. Georg, die nach den Sommerferien die Schulbank drücken werden sowie die Kinder der Grundschule Eisdorf „bewaffneten“ sich mit blauen Säcken, Pieksern und Einweghandschuhen. Sie alle wollten nämlich Eisdorf von achtlos weggeworfenem Müll befreien.

Am Ende war eine Vielzahl an Säcken mit vielen Dingen gefüllt, die auch ordentlich hätten entsorgt werden können. Denn die Kids schauten sich nicht nur rund um den Kindergarten und die Schule um, sondern durchstöberten zahlreiche Straßenzüge der Ortschaft.

In dem Ganzen Müll fanden die Umwelt-Sharlock Holmes unter anderen heile und zersprungene Pfand- und Plastikflaschen, Zigarrenkippen und -schachteln, eine Autoradkappe und vieles andere mehr.

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihren Fleiß durften die fleißigen, gut gelaunten Sammler frisch gebackene Osterigel von Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und Vertreterin der Gemeinde, Birgitt Nienstedt, Gärtnermeisterin der Gemeinde Bad Grund, entgegennehmen. pb

Mitgliederversammlung Jagd und Feldmark

Die Jagdgenossenschaft und die Feldmarksinteressentenschaft Eisdorf laden für Freitag, 21. April, zu ihren Mitgliederversammlungen in die Gaststätte „Zur Goldenen Krone“ ein. Um 18 Uhr beginnt die Versammlung der Jagdgenossenschaft, der sich ab etwa 19 Uhr die der Feldmarksinteressentenschaft anschließt. Neben den Berichten der Vorsitzenden und Rechnungsführer werden die Planungen für das Wirtschaftsjahr 2017 vorgestellt. pb

40 Jahre Arbeitskreis Ältere Generation Eisdorf

40 Jahre Ältere Generation Eisdorf

Seit 40 Jahren besteht der Arbeitskreis "Ältere Generation" in Eisdorf. Dies war Anlass genug, um zu einer Jubiläumsfeier in das Kirchengemeindehaus im Mitteldorf einzuladen. Die seit vielen Jahren ehrenamtlich tätige Leiterin dieses Arbeitskreises Erika Ehbrecht rief allen Teilnehmern dieser Feier ein herzliches Willkommen zu. Sie verlas Jubiläumsglückwünsche von Heinrich Schweidler, der inzwischen in Bayern lebt und einst den Arbeitskreis leitete. Schnell hatten die eifrigen Helferinnen eine wärmende und leckere Suppe den rund 90 Festteilnehmern serviert und Erika Ehbrecht wünschte allen guten Appetit.
Nach diesem gelungenen Beginn begrüßte die Leiterin besonders herzlich Pastor Wolfgang Teicke zugleich als Hausherr. Ihm dankte sie unter dem Beifall der Senioren, dass der Arbeitskreis die Räumlichkeiten im Kirchengemeindehaus nutzen darf. Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke, Bürgermeister Harald Dietzmann und den stellvertretenden Ortsbürgermeister Frank Brakebusch rief sie Dankesworte für die Unterstützung zu. Ohne diese Unterstützung wäre die laufende Seniorenarbeit nicht möglich.
Gruß- und Dankesworte
Bürgermeister Harald Dietzmann überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung zum Jubiläum "40 Jahre Seniorenarbeit in Eisdorf". Er stellte in seinem Grußwort fest, dass sich die Seniorenarbeit in Eisdorf-Willensen lohnt. Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte er ein Flachgeschenk.
Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke stellte in ihrem Grußwort die Frage in den Raum "Wer ist die ältere Generation?" Mit Beispielen gespickt zeigte sie auf, wie die ältere Generation in den zurückliegenden Jahren beurteilt wurde und wird. Der Blick nach vorn bedeutet aber auch, älter werden hat Zukunft und selbst bewusst sollen sie über das Älter werden lachen. Ihre Dankesworte an Erika Ehbrecht und Helferinnen und das überreichte Präsent wurde mit großem Beifall aufgenommen.
Kassenwartin Barbara Lagershausen zieht eine positive Bilanz
Nachdem sich alle Festteilnehmer am leckeren Büffet gestärkt hatten, hielt Barbara Lagershausen Rückblick auf 40 Jahre Arbeitskreis "Ältere Generation Eisdorf-Willensen. In den Jahren 1975 und 1976 lud die Gemeinde Eisdorf zu vorweihnachtlichen Kaffeenachmittagen in den Saal der Gaststätte "Zur goldenen Krone" (Ohse) ein. Das örtliche DRK unter der Leitung der Vorsitzenden Ingeborg Binnewies unterstützte diese Kaffeenachmittage, die bis zu diesem Zeitpunkt in Eisdorf nicht selbstverständlich waren. Für den damaligen Gemeinderat war jedoch eine Veranstaltung im Jahr, die für unsere älteren Mitbürger veranstaltet wurde, nicht ausreichend genug, so Barbara Lagershausen weiter. Deshalb wurde ein Arbeitskreis gegründet und in der ersten Zusammenkunft am 19. Januar 1977 konnte Heinrich Schweidler zum ersten Vorsitzenden dieses neu gegründeten Arbeitskreises für die Ältere Generation gewonnen werden. Ansprechpartnerin für die Willenser Bürger war Traute Allershausen. Ingeborg Binnewies übernahm das Amt der Kassenverwalterin.
Erster Kaffeenachmittag am 16. März 1977
Der erste Kaffeenachmittag des neuen Arbeitskreises fand am 16. März 1977 statt. Der Arbeitskreis hatte sich nach vorsichtiger Schätzung auf 50 - 60 Teilnehmer eingestellt. Die Raumfrage zu lösen war nicht so einfach, den 93 Personen hatten sich angemeldet. Dankenswerterweise konnte das Schützenhaus genutzt werden. Mit entsprechendem Geschirr half Julius-Otto Felbinger als Vorsitzender des DRK Badenhausen aus. Das DRK Badenhausen lieh auch mit einer Kaffeemaschine aus. "Somit konnte die erste Veranstaltung für die Ältere Generation Eisdorf/Willensen als ein großer Erfolg verbucht werden", so Barbara Lagershausen. Im gleichen Jahr wurde entsprechendes Geschirr angeschafft. Durch Spenden der Kirchengemeinde Eisdorf/Willensen, der Firma Meteor Moosgummi und der Gemeinde Eisdorf konnte die Anschaffung getätigt werden.
Senioren fühlen sich im Kirchengemeindehaus wohl
Anfangs wurden noch Tischplatten und Stühle kostenlos von Firma Harry Peinemann zur Verfügung gestellt. Mit Trecker und Gummiwagen fuhren Willi Helmoldt und Adolf Lindner die Tischplatten und Bestuhlung hin und her. Der seinerzeit ehrenamtliche und geschätzte Bürgermeister Willi Juras sorgte dafür, dass Tischplatten und Stühle angeschafft werden konnten. "Dies war der Anfang", so Barbara Lagershausen. "Seit mehr als 30 Jahren nutzte der Arbeitskreis das Kirchengemeindehaus kostenlos; seit einigen Jahren muss der Arbeitskreis für die Nutzung ein Entgelt entrichten", führte sie weiter aus.
Der Arbeitskreis erhält jährlich einen Zuschuss der Gemeinde; vor Bildung der Einheitsgemeinde von der Samtgemeinde Bad Grund. Die Helfer des Arbeitskreises trafen sich auch oft in der Adventszeit und bastelten für die Weihnachtsfeier der Älteren Generation unter Anleitung von Edda Leimeister kleine Geschenke.

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Öffentlicher Personennahverkehr in Eisdorf unzureichend

Der Verein Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V. setzt sich ein.

Auf der Jahreshauptversammlung vom Verein Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V. am 05.03.2017 wurde unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes der unzureichende öffentliche Personennahverkehr in der Gemeinde Eisdorf von den Mitgliedern angesprochen.

Als erstes wurden die viel zu klein geschriebenen Fahrpläne bemängelt. Gerade die älteren, auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesenen Einwohner, haben große Probleme mit der Schriftgröße und wenn dann noch Sonnenstrahlen einwirken, ist ein Lesen ausgeschlossen. Eine praktische Lösung, vergrößerte Fahrpläne auf ein zusätzlich vom Verein angefertigte Hinweistafel aufzustellen, wurde vom Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) mit dem Hinweis abgelehnt, dass dafür das beauftragte Busunternehmen zuständig ist. Die Mängel werden an das Unternehmen weiterleitet und das Unternehmen wird auffordert hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen.

Weiterhin wurde auf die nicht hinnehmbaren Verbindungen zum Mittelzentrum nach Osterode hingewiesen. Mit den zurzeit angebotenen Fahrten ist nur durch Umsteigemöglichkeiten in Förste, mit über 60 Minuten Aufenthalt (Wo??) oder Badenhausen, 13 Minuten Aufenthalt (Wo??) Osterode zu erreichen.

Auch, wenn der erste Bus um 06:46 Uhr in Eisdorf abfährt, Osterode aber erst nach 1 Stunde und 27 Minuten erreicht wird, ist es für Berufspendler nicht möglich, rechtzeitig am Arbeitsplatz zu erscheinen.

Auch eine direkte Verbindung zum Rathaus nach Windhausen ist nicht gegeben. Wenn für eine solche Verbindung (4,5 km) bis zu 2 Stunden und 19 Minuten bei 2x Umsteigen und dazu noch 800 Meter Fußweg angeboten wird, kann man sicherlich nicht mehr von einem zeitgemäßen öffentlichen Personennahverkehr sprechen. Ganz zu schweigen von dem Fahrpreis.

Nachdem der damals noch zuständige Kreistag Osterode und die Gemeinde Bad Grund mehrmals auf diese unzumutbaren Zustände hingewiesen haben, ist bisher keine Verbesserung eingetreten. Da in der Zwischenzeit der ZVSN einen neuen Geschäftsführer und die Zuständigkeit nun beim fusionierten Landkreis Göttingen liegt, erwartet der Vorstand vom Verein Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V., dass kurzfristig dieser nicht mehr hinnehmbare Zustand schnellstmöglich abgestellt wird. Denn auch die Einwohnerschaft aus Eisdorf hat einen Anspruch darauf, in zumutbaren Zeiten das Oberzentrum Göttingen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.