Eisdorf (pb). Die Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung Eisdorf trafen sich zum letzten Mal in diesem Jahr im ehemaligen Gemeindebüro mit dem Architekten und Dorferneuerungsplaner, Jörg Bolle, dem Vertreter der Verwaltung der Samtgemeinde Bad Grund, Jochen Beck, und Bürgermeisterin Petra Pinnecke sowie interessierten Bürgern, um für die bereits diskutierten und in Augenschein genommenen Projekte Prioritäten zu setzen. Damit legte der Arbeitskreis fest, was auch seiner Sicht im Interesse der Bürger als erstes in Angriff genommen werden sollte, und was warten könnte.

Nachdem man die Sitzungen und Begehungen, die ab April ihren Lauf nahmen, noch einmal hatte Revue passieren lassen, waren sich alle einig, dass sowohl der Aus- und Umbau des Mühlenbeus, der Jahnstraße, des Gantenplanes, der Ortseingänge und des Gemeindehauses, insbesondere aber auch der Hochwasserschutz, und die nicht zu großen Veränderungen des Goldbaches an erster Stelle der Dorferneuerung stehen müssten.

Die Förster Straße, der Weg An der Söse und Königsweg müssten zwar auch Änderungen erfahren, aber die könnten problemlos erst einmal hinten anstehen.

Beim Mühlenbeu waren sich alle einig, dass dort was geschehen müsse, allerdings dürfe bei allen Überlegungen und Durchführungen nicht vergessen werden, dass ein gesundes Verhältnis zwischen Geld und Planung vorherrschen müsse.

Bevor beim Goldbach etwas verändert werde, müsse – wie in den Straßen selbst auch - mit den Anwohnern  über das Vorhaben gesprochen werden. Wichtig sei ab schon, dass der Bachlauf wieder in Schwung gebracht werde, ohne dass dabei der Hochwasserschutz ins Hintertreffen gerate.

Um die Ortseingänge sicherer zu machen, müssten dort Projekte erstellt werden, welche den Autofahrern nichts anders übrig ließen, als auf die erlaubte Geschwindigkeit abzubremsen.

Abschließend betonte Bolle, dass er während der Diskussionen mit der Leibniz-Universität Hannover  und der Landesregierung darauf drängen werde, dass die Zeit des Modellprojektes Dorferneuerung über die vorgeschriebenen fünf Jahre hinaus verlängert werde und die für die anstehen Veränderungen aufkommenden Kosten eine Anhebung erführen.

Am 25. Januar 2010 treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises erneut, bis dahin wird Jörg Bolle mit seinem Team die Entwurfsfassung bearbeiten.