Bürgermeisterin Petra Pinnecke (re.) zusammen mit Michael Lehmann, Nadine Lange und Dalina Gothe. Shenja Loch konnte an der Ehrung nicht teilnehmen. Foto: Bordfeld

Eisdorf (pb).Im Anschluss an die Ehrung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler während des Neujahrsempfangs im KuS (Kultur- und Sportzentrum) ließ es sich Bürgermeisterin Petra Pinnecke nicht nehmen, einem Mann und drei Frauen höchstpersönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

Sie bat Dalina Gothe, Nadine Lange und Shenja Loch, in ihren Augen drei ein Leben rettende Engel, zu sich ans Rednerpult und erinnerte an eine wahre Begebenheit, die vielleicht so manch ein Fußball-Fan gar nicht so mitbekommen hat. Als an einem Sonntag die 1. Herren des FC Eisdorf gegen die zweite Mannschaft des VfR Osterode spielte, sei plötzlich einer der Zuschauer zusammengesackt. Zufällig waren die drei Engel anwesend gewesen und hätten sofort den Ernst der Lage erkannt: der Mann hatte einen Kreislaufstillstand erlitten und musste sofort wieder belebt werden. Die mutigen Damen begannen mit der Wiederbelebung und setzten diese fort, bis der  Notarzt und der Rettungshubschrauber eintrafen. Der Patient wurde weiter behandelt bis er transportfähig war und in die Klinik geflogen werden konnte. „Wie man hört, hat der Mann alles gut überstanden und erfreut sich wieder bester Gesundheit“, so die Bürgermeisterin, die den drei Frauen für ihren mutigen Einsatz ein großes Dankeschön aussprach und sie dafür ganz besonders ehrte. Schließlich sei es nicht immer selbstverständlich, sich für das Leben eines Menschen so einzusetzen.

Aber auch Michael Lehmann, der sich mittlerweile 26 Jahren in den Vorstand des Turn- und Sportclubs Eisdorf (TSC) einbringt und als ruhiger sowie besonnene Mensch bekannt ist, stand auf dem Blatt der besonderer Ehrungen. Lehmann versuche stets und hartnäckig seine Ideen durchzusetzen, was ihm übrigens auch oft gelänge. So habe er vor geraumer Zeit kritisiert, dass die Verwaltung der Vereine sehr viel Zeit in Anspruch nähmen, und das, wo sich die Aufgaben doch gleichen. Ihm habe ein zentrales Geschäftszimmer und vielleicht ein hauptamtlicher Sekretär vorgeschwebt, denn beides könnte Zeit und Kosten sparen. Außerdem könnten mit einem genügend großen Haus, das sich die Vereine teilten, wieder größere Feiern veranstaltet werden. Dieser Wunsch, so Petra Pinnecke, sei mit dem Kultur- und Sportzentrum (KuS) wenigstens ein wenig wahr geworden. Sie sprach dem ersten Vorsitzenden des TSC für dessen Arbeit im Vorstand und die gute Zusammenarbeit ein herzliches Dankeschön aus.