SG. Bad Grund (Sab). Das Thema „Umwandlung Samtgemeinde/Einheitsgemeinde“ scheint von den Mitgliedern des Samtgemeinderates und den Räten in den Mitgliedsgemeinden „abgehakt“ zu sein. Unterschiedliche Meinungen, so war in der Info-Veranstaltung im Bad Grundner Atrium zu hören, gibt es noch zur Namensgebung. Wie wird die neue Einheit getauft, das wird sicherlich erst der neue Einheitsgemeinderat entscheiden.

Aber noch eine Entscheidung ist zu treffen, nämlich die über die fünf Ortsräte. Es scheint so, dass auch darüber schon eine Entscheidung getroffen worden ist, man spricht nämlich von je fünf Ortsratsmitgliedern. Fast beiläufig wurde erwähnt, dass auch die Willensener einen Ortsrat haben möchten, zumindest einen Ortsvorsteher.

Willensen war bis 1972 eine selbständige Gemeinde, mit Ratsherrn und Bürgermeister und einer eigenen Verwaltung. Sicherlich steht hinter dem Wunsch nach einem Ortsrat der „Verein zur Wahrung Willenser Interessen“, der, wie es der Vereinszweck aussagt, seine Interessen gewahrt haben möchte.

Aber auch die Teichhütter waren bis 1972 eine eigenständige Gemeinde, mit Rat, Bürgermeister und Verwaltung, bis sie in den Flecken Gittelde eingemeindet wurden.

Das Besondere an der Gemeinde war, dass sie eine der reichsten Gemeinde im Kreis Gandersheim war und keine Schulden hatte. Die Firma Mende und andere Gewerbebetriebe machten das möglich. Teichhütter Bürger werden, so in der Infoveranstaltung in Bad Grund zu hören,  jetzt sicherlich darüber nachdenken, ob sie auch einen Antrag auf Bildung eines Ortsrates oder Wahl/Bennennung eines Ortsvorstehers stellen. „Schau`n wir mal“, so einige Teichhütter.