Die für ihre Leistungen geehrten Sportlerinnen und Sportler und der Musiker zusammen mit Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann (2. v. re.), Bürgermeisterin Petra Pinnecke (3. v. re.), stellvertretender Bürgermeister Frank Brakebusch (5. v. re.) und stellvertretender Bürgermeister Hartmuth Nienstedt (2. v. li.). Fotos: Bordfeld

Eisdorf (pb). Karl-Heinz Oppermann, der für seine 53jährige aktive Mitgliedschaft im Spielmannszug Eisdorf und dafür, dass er seit zwei Jahren die Trommlerjugend betreut, eine Urkunde und ein Ehrenglas erhielt, war einer der vielen Bürger aus Eisdorf und Willensen, die für ihren Dienst am Nächsten und insbesondere sportlichen Einsatz während des Neujahrsempfangs geehrt wurden.

Zu dieser Feierstunde, die mit einer kleinen Andacht begann, welche von Pastor André Dittmann ausgerichtet und von Marcus Danne am Keyboard musikalisch umrahmt wurde, hatten Bürgermeisterin Petra Pinnecke, der Gemeinderat und die Verwaltung ins Kultur- und Sportzentrum (KuSZ) geladen. Traditionsgemäß ließ Ortschronistin Diana Borchers die Ereignisse Revue passieren, welche sich 2011 in Eisdorf und Willensen zugetragen hatten.

Petra Pinnecke leitete dann mit dem Satz „Wer nicht läuft, gelangt nie ans Ziel“, eine Bemerkung von Johann Gottfried Herder, die Ehrungen ein, welche von den beiden stellvertretenden Bürgermeistern Frank Brakebusch und Hartmuth Nienstedt durchgeführt wurden.

So erfuhren Ann-Kathrin Hillebrecht, Michaela Beck und Melina Beuse vom Reit- und Fahrverein der Samtgemeinde Bad Grund für ihre Leistungen in der Dressur ebenso Auszeichnung, wie das Team der Freiwilligen Feuerwehr Willensen, welches beim Kreisalterswettbewerb gut „abgeräumt“ hatte.

Sophia Starke (Judo-Club Osterode) holte sich den Titel der Vizekreismeisterin. Chiara Teuber, Sebastian Schreiber, Karina Schulz, Björn Brakebusch, Chris Leimeister, Wolf-Dieter Wegner, Jörg Nienstedt, Rico Neumann, Lisa Hoffmann, Melanie Schwarze, Helmut Uhe, Peter Linde, Bernhard Kruse, Manfred Kosler und Lars Kesten hatten für den Schützenverein Eisdorf hatten zahlreiche Meister- und Vizemeister-Titel erzielt.

Nicht viel anders sah es beim TSC Eisdorf aus. Jana Allershausen, Julian Allerhausen, Lorena Bähner, Karla Eggers, Thomas Faller, Nico Gradenegger, Joshua Halpape, Julia Kirchoff, Franziska Koch, Jonah Kriebel, Jule Kriebel, Philine Opel, Horst Riehn, Inola Schulze, Tim Schwarze, Louis Schwob, Steven Stolle und Darius Weber sicherten sich unter anderem im Kugelstoßen, im Speerwurf und im Laufen nicht nur Kreismeister- und Vizekreismeister-, sondern auch Landesmeistertitel.

Die B-Junioren des FC Eisdorf erkickten sich unter Leitung ihrer Trainer und Betreuer Marco Schmidt und Jörg Meissner die Hallenkreismeisterschaft. Und die F-Junioren nahmen mit ihren Betreuern Waldemar Kaminski und Walter Krückeberg den Staffelmeistertitel auf Kreisebene mit nach Hause.

Die Bürgermeisterin gratulierte allen Sportlerinnen und Sportlern nicht nur zu deren Leistungen, sondern auch zu deren sportlichen Haltung. Im Sport gehe es aber nicht nur Siege und Medaillen. Er sei eine wichtige Funktion für das gesellschaftliche Zusammenleben und somit mehr als eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Wer Sport treibt, lernt Regel einzuhalten, Gegner zu achten, Erfolge zu genießen und Niederlagen zu verarbeiten. Sportliche Tugenden bereicherten so das gesellschaftliche Miteinander. Der Motor des Sports seien aber nach wie vor die Menschen, welche sich in den Vereinen engagieren. Deswegen sprach sie den Vorständen, den Übungsleiterinnen und den Übungsleitern ein großes Dankeschön aus.

Petra Pinnecke schaute aber auch auf das neue Jahr, welches das letzte Jahr als Gemeinde Eisdorf/Willensen ist. Somit steht 2013 erneut eine Kommunalwahl an. Es sollte aber keiner vergessen, dass eben diese Wahl das Instrument der unmittelbaren Demokratie ist. Die letztjährigen Ereignisse in vielen Teilen der Welt sollten einen jeden noch einmal daran erinnern, dass ein demokratisch verfasster Staat nicht selbstverständlich ist. „Er muss erstritten und verteidigt werden“. Ein gedeihliches Miteinander erfordere aber von jedem Toleranz und Verständnis für den Anderen.

Starke