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Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz) - Landkreis Göttingen

Gemeinde

Neujahrsempfang mit zahlreichen Ehrungen


Die für ihre Leistungen geehrten Sportlerinnen und Sportler und der Musiker zusammen mit Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann (2. v. re.), Bürgermeisterin Petra Pinnecke (3. v. re.), stellvertretender Bürgermeister Frank Brakebusch (5. v. re.) und stellvertretender Bürgermeister Hartmuth Nienstedt (2. v. li.). Fotos: Bordfeld

Eisdorf (pb). Karl-Heinz Oppermann, der für seine 53jährige aktive Mitgliedschaft im Spielmannszug Eisdorf und dafür, dass er seit zwei Jahren die Trommlerjugend betreut, eine Urkunde und ein Ehrenglas erhielt, war einer der vielen Bürger aus Eisdorf und Willensen, die für ihren Dienst am Nächsten und insbesondere sportlichen Einsatz während des Neujahrsempfangs geehrt wurden.

Zu dieser Feierstunde, die mit einer kleinen Andacht begann, welche von Pastor André Dittmann ausgerichtet und von Marcus Danne am Keyboard musikalisch umrahmt wurde, hatten Bürgermeisterin Petra Pinnecke, der Gemeinderat und die Verwaltung ins Kultur- und Sportzentrum (KuSZ) geladen. Traditionsgemäß ließ Ortschronistin Diana Borchers die Ereignisse Revue passieren, welche sich 2011 in Eisdorf und Willensen zugetragen hatten.

Dorferneuerung Eisdorf wirft Unsicherheiten auf


Jörg Bolle, Petra Pinnecke, Birgit Roth und Fred Langner (v. l. n. r.) hätten sich über größeres Interesse zum Thema Dorferneuerung sehr gefreut. Foto: Bordfeld

Eisdorf (pb). Die Verwaltung der Samtgemeinde Bad Grund hatte zu einem Informationsgespräch zum Thema „Dorferneuerung Eisdorf“ mit Vertreterinnen des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen/Northeim (LGLN, zuvor GLL) ins Kultur- und Sportzentrum (KuSZ) geladen. Doch hätte eine kleinere Räumlichkeit auch ausgereicht. Denn neben einigen Mitgliedern des im Oktober 2008 gegründeten Arbeitskreises waren zwei interessierte Bürger, Bürgermeisterin Petra Pinnecke, der zuständige Architekt Jörg Bolle, Birgit Roth und Manuela Meyer vom LGLN sowie von der Samtgemeindeverwaltung Fred Langner und Nadja Winkel dieser Einladung gefolgt. Doch auch in dieser kleinen Gruppe waren die Meinungsverschiedenheiten nicht zu überhören.

Denn nicht „nur“ der Arbeitskreis war sich einig, dass irgendetwas falsch gelaufen ist und es schwer sein dürfte, wieder auf Kurs zu kommen. Am Ende ging man aber mit dem Gedanken auseinander, jene Bürger anzusprechen, die bereits etwas aus dem finanziellen Dorferneuerungs-Topf des Landes Niedersachsen erhalten haben. Im Gespräch müsse es doch möglich sein zu erfahren, ob es sich lohnt, alle Vorhaben für mindestens ein Jahr auf Eis zu legen. Denn vorher dürften keiner Gelder mehr fließen.

Petra Pinnecke im Amt der Bürgermeisterin bestätigt


Der neue Gemeinderat zusammen mit Petra Pinnecke und Harald Dietzmann sowie deren Stellvertreter und den geehrten Ehemaligen. Foto: Bordfeld

Eisdorf (pb). Während der konstituierenden Sitzung des Rates der Gemeinde Eisdorf im ehemaligen Gemeindebüro wurde Petra Pinnecke ebenso einstimmig zur Bürgermeisterin wiedergewählt, wie Hartmuth Nienstedt (SPD) und Frank Brakebusch (CDU) als ihre gleichberechtigten Stellvertreter. Diese Einstimmigkeit lag auch vor, als es um die Ernennung von Harald Dietzmann als ehrenamtlicher Gemeindedirektor und der Bestimmung seines Vertreters Joachim Grupe ging.

Dorferneuerung

Amt für Landentwicklung Göttingen

Eisdorf, 17.11. 2011
2. Bürgerversammlung

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger aus Eisdorf,

der Bürgerarbeitskreis Dorferneuerung, die Gemeinde Eisdorf und das Planungsbüro Oeco Plan, Herr Bolle, Gleichen, haben die Grundlage für die Förderung von Maßnahmen, den Dorferneuerungsplan er­stellt.

Er enthält neben den Zielen der Dorferneuerung, den zu ihrer Verwirklichung erforderlichen Maßnahmen, eine Situationsbeschreibung Ihres Ortes, auch eine Reihe von Hinweisen, wo an privaten Anwesen Verbes­serungen wünschenswert und zuwendungsfähig erscheinen. Ziel der Dorferneuerung ist es vor allem, den Charakter des Ortes zu erhalten oder wiederherzustellen und weiter zu entwickeln.

Für Privatpersonen nachfolgend einige Informationen zur Förderung der Dorferneuerung:

Neben der Modernisierung und Instandsetzung von landwirtschaftlichen Gebäuden wird unter anderem auch die Erhaltung und Gestaltung ortsbildprägender Bausubstanzen ebenso gefördert wie kleine Maß­nahmen zur Gestaltung der Grundstücksflächen.

Es handelt sich um nicht zurückzuzahlende Zuschüsse bis zu 30% der Kosten, max. 25.000,— € pro Maß­nahme/Objekt.

Die Mindestsumme der Investition beträgt 8.340,- €- (inkl. Mehrwertsteuer), geringere Kosten werden nicht bezuschusst (Anteilsfinanzierung).

Eigene Arbeitsleistungen sind nicht förderfähig, wobei natürlich Materialkosten geltend gemacht werden können. Zum Nachweis des Investitionsvolumens sind Kostenvoranschläge erforderlich.

Einwohnerschwund in der Samtgemeinde

SG. Bad Grund (Sab). Der Einwohnerschwund in der Samtgemeinde Bad Grund (Harz) hält unvermindert an. Das Statistische Landesamt stellte fest, dass am Ende des Jahres 2010 nur noch 8.904 Einwohner (4467m/4437w) in der Samtgemeinde gemeldet sind. Gegenüber dem 31.12.2009 ist das ein Rückgang von 119 Personen. Erstmals unterschreitet die Einwohnerzahl somit die 9.000-er Grenze. Auch für die Finanzen der Samtgemeinde dürfte das Auswirkungen haben, richten sich doch auch  Zuwendungen nach der Einwohnerzahl. Auch bei den anstehenden Kommunalwahlen gibt es Veränderungen bei der Zahl der Ratsmitglieder.

462 Personen zogen übrigens 2010 zu, 508 Personen kehrten der SG den Rücken. 118 Personen starben, nur 45 Geburten (24 m/21 w) wurden gemeldet.

Ratssitzung Eisdorf

Eisdorf (pb). Mit dem Antrag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Brakebusch den Begriff „Streichen“ gegen „Zurückstellung“ auszutauschen, entschieden die Eisdorfer Ratsmitglieder mit einer Gegenstimme während der Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Willensen, die bereits im November 2010 erlassene Haushaltssatzung neu zu beschließen, womit gleichzeitig dem Investitionsprogramm von 2011 bis 2014 zugestimmt wurde. Dieser neue Satzungsbeschluss wurde erforderlich, weil das Landesministerium des Innern mokiert hatte, dass sich die Samtgemeinde Bad Grund nicht an die bereits 2004 beschlossenen Konsolidierungsvereinbarungen der Haushalte gehalten, sondern seit 2009 wesentlich weniger Gelder, als die versprochen 500 000 Euro eingespart hatte. Jetzt soll der Sparstift angesetzt werden, welcher insbesondere in der Investitionsplanung die Dorferneuerung in Willensen und Eisdorf treffen dürfte.

Frühjahrsputz 2011

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