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Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz) - Landkreis Göttingen

Gemeinde

Gruppe FDP/Die Grünen beantragte Ausweitung der Betreuungszeiten

SG. Bad Grund (Sab) „Die Betreuungszeit für Krippenkinder in der evangelischen Kindertagesstätte St. Georg in Eisdorf wird verlässlich bis 14.00 Uhr gewährleistet. Die finanziellen Mittel hierfür werden im Haushalt 2011 der Samtgemeinde Bad Grund zur Verfügung gestellt. Die Höhe der Betreuungsentgelte für die Sonderöffnungen von 13.00 – 14.00 Uhr ist entsprechend festzusetzen“. So lautete wörtlich der Antrag der Gruppe FDP/Die Grünen im Rat der Samtgemeinde Bad Grund, unterzeichnet von Jürgen Rähmer und Rolf Renneberg. Mit diesem Antrag und der Begründung dazu beschäftigte sich der Samtgemeinderat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2010 eingehend.

Haushaltsplan 2011 – hoher Fehlbedarf

SG. Bad Grund/Gittelde (Sab). Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann führte in seiner Einbringungsrede zum Haushaltsplan 2011 aus, dass die Auswirkungen der  Wirtschaftsentwicklung sich auch positiv auf die Samtgemeinde auswirken werden und er daher optimistisch in die Zukunft schaue. Diese Auffassung widersprach indessen der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Schwinger in seinem Statement zum Haushaltsplan. Die Zahlen dafür würden deutlich sprechen. Es wurde nämlich ein Fehlbedarf von 1.745.800 € ausgewiesen. Dietzmann gab dafür die Begründung ab. U.a. würden Wahlkosten entstehen und auch die Tariferhöhungen würden dazu beitragen. Auch die „Verschlankung“ im Personalwesen wirke sich noch nicht aus. – auch die Höhe der Schlüsselzuweisungen und die Kreisumlage bei gleichbleibender SG-Umlage sei zu berücksichtigen. Mit einem Blick aus dem Fenster auf den starken Schneefall, befürchtete Dietzmann auch höheren Kosten für den Winterdienst.

Wasserversorgungsanlagen bei Frost sichern

SG. Bad Grund (Sab). Die ersten Rohrbrüche waren schon zu beklagen. Hohe Minustemperaturen und nicht vor Frost geschützte Leitungen führten zum Platzen von Rohren in Kellern, Ställen und Schuppen. Oftmals ist auch vergessen worden, Gartenentwässerungen zu entleeren. Das Wasserwerk der Samtgemeinde Bad Grund hat bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass die Wasserabnehmer dafür zu sorgen haben, dass während der kalten Jahreszeit die notwendigen Frostschutzmaßnahmen für Wasseranschlüsse zu treffen sind. Die Abnehmer haben auch die Pflicht, Beschädigungen von Wassermessern zu vermeiden. Rohrbrüche können teuer werden. Ausfließendendes Wasser muss nämlich auf jeden Fall bezahlt werden. Sonderregelungen sind beim Abwasser möglich.

Gewerbesteuersatz jetzt 375 v. H.

Eisdorf (Sab). Ab 1. Januar 2011 gelten in der Gemeinde Eisdorf aufgrund des Ratsbeschlusses vom 23. November 2010 folgende Steuerhebesätze:

1. Grundsteuer

  • für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A)  350 v. H.
  • für sonstige bebaute und unbebaute Grundstücke (Grundsteuer B)  350 v. H.

2. Gewerbesteuer nach  Ertrag  375 v. H.

Haushaltsplan – Jahresabschlüsse – Betriebsabrechnungen

SG. Bad Grund/Gittelde (sab). Eine umfangreiche Tagesordnung wird der Samtgemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 16. Dezember 2010, in Gittelde im Gasthaus Bode abhandeln. Beginn ist 18.30 Uhr. Neben dem Bericht des SG-Bürgermeisters steht die Vorbereitung der Kommunalwahl 2011 auf der Tagesordnung. Ein stellv. Wahlleiter ist zu berufen.

In welcher Höhe und wofür darf  die Samtgemeinde Spenden, Schenkungen und  ähnliche Zuwendungen entgegennehmen?  Die Verwaltung schlägt das Verfahren vor.

Hinter dem TOP „Interkommunale Zusammenarbeit“ – gemeinsames Kreditmanagement - mit dem Landkreis Osterode, den kreisangehörigen Gemeinden und Städten sowie der Samtgemeinde Gieboldehausen versteckt sich sicherlich die gemeinsame Aufnahme von Krediten, um bessere Konditionen zu erhalten.

Der Jahresabschluss der Samtgemeinde in den Bereichen Wasser und Abwasser wird von der Werksleitung vorgelegt.  Ebenfalls die Betriebsabrechnungen 2007–2009 und die Kalkulation der Wassergebühren für die Zeit 2011 bis 2013.

Auch die Kalkulation der Abwassergebühren im Zusammenhang mit den Betriebsabrechnungen  2007–2009 steht zur Beratung an.

Der Wirtschaftsplan 2011 einschl. der Finanzplanung 2010–2014 ist ein weiterer Tagesordnungspunkt. Eine Einwohnerfragestunde ist vorgesehen.

25 Jahre bei der Samtgemeinde


Ehrung für 25- jährige Tätigkeit auf dem Bauhof. (v.l.n.re.) Gärtnermeisterin Birgitt Nienstedt, Fachbereichsleiter Jürgen Beck, Dietmar Lehn, Manfred Gemende, Personalrat, Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann. Foto: Sablotny

SG. Bad Grund/Windhausen (sab). Während einer kleinen Feierstunde im Rathaus Windhausen wurde der Bauhofsleiter Dietmar Lehn für seine 25-jährige Tätigkeit auf dem Bauhof der Samtgemeinde geehrt, die am 1. Dezember 1985 begann. Wie Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann betonte, hat sich Dietmar Lehn um die Samtgemeinde und deren Bauhof sehr verdient gemacht. Sein Engagement auf allen Ebenen eines kommunalen Bauhofes, u.a. des nicht leichten Winterdienstes mit allen seinen Anforderungen, wurde besonders herausgestellt. Seine berufliche Ausbildung als Maurer habe dazu beigetragen, dass er seine Aufgaben praxisnah erledigte. Auch das gute Miteinander mit den Mitarbeitern und der Leitung der Bauabteilung blieb nicht unerwähnt. Der Fachbereichsleiter Jürgen Beck betonte in seiner Laudatio, dass die Arbeit mit Dietmar Lehn stets Spaß gemacht habe und er sich auf ihn stets verlassen konnte. Eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit blieb nicht unerwähnt. Herzliche Glückwünsche und beste Wünsche waren ebenfalls vom Personalrat durch Manfred Gemende und der Gärtnermeisterin Birgitt Nienstedt zu hören.

Einwohnerrückgang

SG. Bad Grund (sab). Der Einwohnerrückgang in der Samtgemeinde hält weiter an. 30 Einwohner weniger erfasste die Landesstatistik per 30.6.2010. 8.993 Einwohner wurden erfasst, am 31.12.2009 waren es noch 9.023.

In Bad Grund (Harz) wurden 2.395 Personen gezählt, gegenüber Ende 2009 ein Zuwachs von 2 Personen.

Badenhausen hatte am 30.6.2010 5 Einwohner mehr und zählt jetzt 1.912 Personen.

Eisdorf ist ein Verlierer. 13 Einwohner weniger und somit 1.735 Personen wohnen in Eisdorf und Willensen.

Gittelde verlor ebenfalls, 1.955 waren es Ende Juni 2010. Am 31.12.2009 waren es noch 1.975, somit 20 Einwohner weniger.

Windhausen hat wohl endgültig die 1.000-er Grenze verlassen. 999 Personen wurden am 31.12.2009 gezählt, am 30.6.2010 nur noch 995, somit 5 Personen weniger.

Eisdorfer Rat befasste sich mit der Laufbahnsanierung und der Hammenser Straße

Eisdorf (pb). „Wir haben die Laufbahn von Unkraut befreit und dabei auch etwa eine Tonne rotes Rogrant von der Fläche herunter geholt“, so Michael Lehmann, erster Vorsitzender des TSC Eisdorf, der dem Rat der Gemeinde Eisdorf einen Sachstandsbericht zum Thema „Laufbahnsanierung auf dem Sportplatz Borntal“ vorlegte. Diese Aktion könne noch drei bis viermal durchgezogen werden, dann sei man auf der Dränage angekommen. Im Interesse der Zukunft sehr vielversprechender Leichtathleten müsse etwas Langfristiges in Angriff genommen werden. Er habe schon einige Anfragen abgegeben, aber bislang erst eine Antwort erhalten, die sich mit der Möglichkeit einer Kunststoffbahn befasse und am Ende von rund 60 000 Euro spreche. Der Vorstand des TSC habe sich aber auch schon mit einer anderen Lösung befasst, die rund 12 000 Euro an Ausgaben bedeute. Da allerdings eine Kunststoffbahn eine sichere Nutzung gewährleiste, wie eine neue Rotgrantschicht, bei der mit kontinuierlichen Folgekosten gerechnet werden müsse, werde er noch weitere Angebote einholen.

Wie ernst die angestrebten Dorferneuerungsmaßnahmen im Ortsteil Willensen genommen werden, welche den Ausbau der Hammenser Straße betreffen, zeigte die große Zahl an Willensener Bürgern, die den Weg ins Gemeindehaus eingeschlagen hatten. Sie wollten insbesondere in Erfahrung bringen, inwieweit die Anlieger bei der Umsetzung der Planung ins finanzielle Boot geholt werden. Bürgermeisterin Petra Pinnecke und Samtgemeindedirektor Harald Dietzmann verwiesen darauf, dass innerhalb der nächsten zwei Monate zu einer Anliegerversammlung geladen werde, wo Architekten und Techniker Rede und Antwort stünden.

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