Jagdgenossenschaft Eisdorf JHV pb

Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Eisdorf, Walter Krückeberg, zusammen mit dem aus dem Amt geschiedenen Ingo Rath, dessen Nachfolger Arnd Lomberg und den ersten Vorsitzenden der Feldmarkinteressentenschaft Eisdorf - Realverband -, Joachim Lawes (v. l. n. r.). Foto: Petra Bordfeld

Auch wenn das Jagdjahr 2020/2021 recht ruhig verlaufen ist, wusste der erst Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Eisdorf, Walter Krückeberg, viel Interessantes zu berichten. Zu einem ganz besonderen Punkt sollte sich außerdem die Wahl eines neuen Kassenprüfers herausstellen.

Im Mittelpunkt des Jahresrückblickes stand die Jagdhütte Nord, die an der Sandkuhle gelegen ist, und in Eigenleistung von dem Jagdpächter Mario Wecke und Begehungsschein-Inhaber Bernd Harenkamp gründlich renoviert worden ist. So sei beispielsweise der Fußboden erneuert und mit einer Isolierschicht versehen worden. Weiter seien Wände und Decken mit Rigips verkleidet und neu tapeziert worden. Außerdem sei die Hütte auch von außen neu gestrichen und das Vordach über dem Eingang vergrößert worden. Die Materialkosten habe selbstredend die Jagdgenossenschaft übernommen. „Ich möchte mich im Namen des Vorstandes und der gesamten Jagdgenossenschaft ganz herzlich bei Mario und Bernd für die geleistete Arbeit bedanken“.

Ein ebenso großes Dankeschön ging an Ingo Rath, der sich nach vielen Jahren nicht wieder zum Kassenprüfer aufstellen ließ. „Eine Ära geht zu Ende“. Schließlich war er zehn Jahre in diesem Amt tätig. Er war übrigens nicht „nur“ in der Jagdgenossenschaft, sondern auch in der Forstgenossenschaft und in der Feldmarkinteressentenschaft Eisdorf über Jahrzehnte hinweg als Kassenwart oder auch Kassenprüfer ehrenamtlich im Einsatz.

„Ingo war uns immer über viele Jahre ein ruhiger, besonnener und kompetenter Ratgeber und Ansprechpartner. Er wird eine große Lücke in der Vorstandsarbeit unserer Genossenschaften hinterlassen“, so Walter Krückeberg.

Der Vorstand würde sich freuen, wenn mal ein Jagdgenosse aus Förste für die Mitarbeit in der Jagdgenossenschaft Eisdorf motiviert werden könnte. Genau aus dem Grund schlug er Arnd Lomberg für das Amt des Kassenprüfers vor, und er wurde, als der dem Vorschlag zustimmte, einstimmig gewählt.

Bei dem Jagdrevier Eisdorf I (Nord) ging es um eine Neuverpachtung im kommenden Jahr. Nicht nur der Vorstand, sondern die gesamte Versammlung entschloss sich dafür, dass Mario Wecke aus Hildesheim der bereits vor 20 Jahren mit der Pacht des Reviers Süd begonnen hat, weiterhin Jagdpächter bleiben soll. „Wir haben ihn in all den Jahren stets als äußerst zuverlässigen und kompetenten, freundlichen und entgegenkommenden Vertragspartner kennengelernt, der auch mit Landwirten, Pferde- und Hundebesitzern immer ein gutes, einvernehmliches Auskommen gefunden hat. Wir sind sehr froh darüber, dass er Interesse bekundet hat, das Revier für weitere neun Jahre zu unveränderten Konditionen pachten zu wollen“, so der erste Vorsitzende.

Der Vorschlag des Vorstandes, den diesjährigen Reinertrag aus der Jagdnutzung an die Feldmarkinteressentenschaft Eisdorf mit der Maßgabe zu überweisen, diesen auf die Wegebauumlage anzurechnen, wurde einstimmig angenommen. pb