LEADER Gemeindebuero Eisdorf

Alexander Pilz, Anja Krye, Harald Dietzmann  und Frank Uhlenhaut (v. li. n. re.)  freuen sich darauf, dass diese Treppe bald der Vergangenheit angehören wird. Foto: Petra Bordfeld

„Es freut mich ganz besonders, dass Eisdorf mit gutem Beispiel vorangeht“, Worte des Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) und den SoVD-Kreisverbandes, Frank Uhlenhaut, als er sich zusammen mit der Vertreterin des Regionalmanagements, Anja Krye, dem Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, und dem stellvertretenden  Eisdorfer Ortsbürgermeister Alexander Pilz vor dem ehemaligen Gemeindebüro der Ortschaft traf. Denn an und in dem Gebäude wird sich aufgrund der LEADER-Förderung einiges verbessern.

Uhlenhaut versicherte, dass er es toll fände, dass zum einen das Gebäude nach Beendigung der geförderten Baumaßnahmen für alle problemlos betreten werden kann und die Toilette im Untergeschoss ebenfalls behindertengerecht umgebaut wird. „Ich hoffe, dass es Nachahmer geben wird“. Diese Maßnahmen dürften fast 20 000 Euro kosten. Während davon LEADER 80 Prozent sponsert, übernimmt die Gemeinde Bad Grund die Kofinanzierung, die sich auf fast 4 000 Euro belaufen wird.

Harald Dietzmann betonte, dass einem die Zeit nicht streng im Nacken sitze, denn die Umsetzung des langjährigen Wunsches der Nutzer dieses Gebäudes, des Ortsrates und der Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke, müsse erst bis April 2023 umgesetzt sein.

Und er erläuterte, wie die Veränderungen ausschauen werden. Der barrierefreie Zugang, welcher die Treppe ablösen wird, wird eine langgestreckte, transparente Stahlrampe sein, die von der Hausecke bis zur Eingangstürbereich reicht, wo sie in ein Plato übergeht, auf dem Wendemöglichkeiten gegeben sein werden.

Die Erdgeschoss-WC Toilette soll ebenfalls  behindertengerecht umgebaut werden. Letztendlich müsse die Räumlichkeit auch den Rollstühlen angepasst werden. Dafür müssten sicherlich durchaus Wände weichen. Es könnte sein, dass auch gleich die Heizungsanlage erneuert werde, denn diese Maßnahme ließe sich bestimmt durch KIP 2 (Kommunalinvestitionsförderung) finanzieren.

Harald  Dietzmann versicherte, dass das Thema „Barrierefreiheit“ auch Fuß beim Rathaus der Gemeinde Bad Grund in Windhausen fassen werde. Am Haupteingang seien zwar keine Stufenvor der Haupteingangstür, aber die dort zu nutzenden Klingel sei für Behinderte kaum zu nutzen. Genau das soll im Laufe des Jahres mit Haushaltsmitteln auf die Reihe gebracht werden

Alexander Pilz verwies darauf dass diese Maßnahme beweise, dass in Eisdorf was gemacht werde, wovon alle etwas hätten. Überhaupt bewege sich in Eisdorf eine ganze Menge, wofür unter anderem Mobiles Eisdorf, die Dorfmoderatoren und die Sportvereine sorgten. „Man sollte die Atraktivitätskonzept-Flaggen von Eisdorf und der Gemeinde Bad Grund hochalten. pb