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Die Mitgliederversammlung des Vereins „Die Kirche bleibt im Dorf“ war gut besucht. Fotos: Petra Bordfeld

Der 95 Mitglieder zählende Eisdorfer Förderverein „Die Kirche bliebt im Dorf“ traf sich im Kirchenhaus zur Mitgliederversammlung, und die Teilnehmer/innen konnten feststellten, dass der Verein weiterhin sehr lebendig ist. Deutlich machte dies der erste Vorsitzende, Thomas Rath, mit seinem Bericht, in dem er nicht nur zurückblickte, sondern auch optimistisch nach vorne schaute.

Auch wenn Corona im zurückliegenden Jahr kräftig auf die Veranstaltungsbremse getreten hatte, musste doch nicht alles stillstehen. Der Vorstand habe sich mehrfach getroffen, um einen Weg zu finden, den Weihnachtsmarkt trotz der Pandemie stattfinden zu lassen.

Diese traditionelle Veranstaltung konnte zwar letztendlich wegen der ungewissen Kalkulation nicht durchgeführt werden. Aber der dafür organisierte Glühweinabend sollte sich als sehr guten Ersatz herausstellen. Und für die kleinen Eisdorfer Bürger/innen hatte sich der Weihnachtsmann dann etwas später auf den Weg in die Kinderkirche gemacht, wo er mit großen Augen und viel Freude empfangen wurde.

Der Verein machte es außerdem 2021 erneut möglich, der Kirchengemeinde 5 000 € zur Unterstützung zu überweisen. Thomas Rath stellte aber auch dar, dass der Verein seit dem Gründungsjahr rund 130 000 € an Kirchengemeinde beziehungsweise Kirchenkreis spenden konnte. Dafür gebührt der Dank allen Mitgliedern, die mit ihrem Beitrag so viel möglich gemacht haben.

Einige Euro seien im abgelaufenen Jahr aber auch für interne Investitionen verwendet worden, Angeschafft wurden ein Drucker, ein Stahlschrank und ein neuer Würstchenkocher für Veranstaltungen, deren Erlös dem Verein zugutekommt.

Dessen nächster Einsatz werden die diesjährigen Aufführungen der Theatergruppe „St. Georg“ sein, die im September endlich ihr Kreuzfahrtschiff auslaufen lassen kann.

Rath erinnerte daran, dass die Vorstellungen stets einen großen finanziellen Gewinn für den Verein darstellen. Der Luxus-Liner wird das erste Mal am Samstag, 10. September, um 19 Uhr in die Theatersee stechen wird. Zwischen der Premiere und dem Finale am 8. Oktober, 19 Uhr, liegen noch weitere fünf Aufführungen. Der Kartenvorverkauf startet am 1. Juli. Vorreservierungen gibt es bereits reichlich.

Geplant ist aber auch, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wieder seine Pforten öffnen wird. Das wird am Sonntag, 27. November, um 14 Uhr, der Fall sein.

Auch Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke meldete sich zu Wort. Sie überbrachte die besten Grüße des Ortsrates und sparte nicht mit Lob und Anerkennung für all das, wass der Verein seit seiner Gründung vor 22 Jahren erreicht hat.

Bei den anstehenden Wahlen galt es „nur“, einen neuen Kassenprüfer zu finden. Die Versammlung entschied sich einstimmig für Marius Kohlrausch.

Abschließend bedankte sich Thomas Rath bei allen Mitgliedern, Helfern und Unterstützern des Vereins und lud zum Ausklang zur Kaffeetafel ein. pb

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Der erste Vorsitzende des Vereins „Die Kirche bleibt im Dorf“ legte seinen Jahresbericht vor.