
Herbert Lohrberg, Hartmuth Nienstedt, Wilfried Greune und Uwe Ernst (v. l. n. r.) bessern noch die letzten „Schönheitsflecken“ am Buswartehäuschen aus. Foto: Bordfeld
Willensen (pb). Wer durch Willensen fährt, dem dürfte ein wahrhaft nicht alltägliches Buswartehäuschen ins Auge stechen. Als dieses bauliche Schmuckstück dort aufgestellt wurde, brachte es übrigens eine alles andere, als langweilige Entstehungsgeschichte mit sich.
Begonnen hat alles mit dem Standort des alten Buswartehauses, welcher sich in der Nähe des Kreuzungsbereiches Lindenstraße – Fissekenstraße befand, der im Zuge der Neugestaltung des Buswendeplatzes im Jahre 1989 intrigiert wurde. Drei Jahre später fasste der Gemeinderat Eisdorf den Beschluss, für 12 000 DM das jetzige Buswartehäuschen anzuschaffen und auf der Höhe des alten Saales in der Lindenstraße aufzustellen. Das alte Häuschen wurde am Feuerlöschteich aufgestellt, um dort vom Pächter Heinz Reinbrecht zu einem Unterstand und Geräteschuppen umgebaut zu werden.
Auf Initiative des Vereins VzWWI (Verein zur Wahrung Willensener Interessen) und besorgter Eltern fand im Jahre 2002 ein Ortstermin unter Beteiligung des Straßenverkehrsamtes, der Polizei, des Rates und des VzWWI statt. Dabei wurde der jetzige Standort ausgewählt. In Eigenleistung und mit Unterstützung der Firma Blumenberg konnte im selben Jahr die Umsetzung erfolgen.
Bei dem Ausbau der Kreisstraße im Jahre 2007/2008 und den Renovierungsmaßnahmen der Ver- und Entsorgungsleitungen musste es erneut abgebaut und am Feuerlöschteich zwischengelagert werden.
Nach der Fertigstellung der Baumaßnahme wurde festgestellt, dass das vorhandene kleine Schmuckstück nicht mehr auf gemeindeeigenem Grundstück aufgestellt werden konnte. Als alternative Standorte wurden die Verkehrsinsel am Buswendeplatz, das Grundstück zwischen der Kapelle und der Stallanlage Töpperwien sowie die Nähe der Brunnenanlage genannt.
Der Zustimmung des Eigentümers hinter dem jetzigen Haltestellenplatz, Ernst Lohrberg, konnte das Wartehäuschen aus seiner Zwischenlagerung herausgeholt und nun doch auf dem jetzigen Standort wieder in Eigenleistung des VzWWI mit Unterstützung des Baubetriebshofes - aufgestellt werden.
