Eisdorf

Eisdorf (pb). Zwar hatte der SPD-Ortsverein Bad Grund zusammen mit der SPD-Abteilung Eisdorf zu einem politischen Frühschoppen im Landgasthof „Zur goldenen Krone“ in Eisdorf geladen, um das Thema „Auf dem Weg zur Einheitsgemeinde“ zur Diskussion zu stellen. Aber schnell kristallisierte sich heraus, dass andere, „brandheiße“ Alltagsprobleme, wie die Krytertalquelle und die Frage DSL das Publikum mehr interessierten.

Nach dem Sachstand der Krytertalquelle befragt, berichtete der Werksausschussvorsitzende, Peter Kalla, dass die Sanierungsarbeiten soweit abgeschlossen seien. Wegen der Verunreinigung der Quelle mit Kolibakterien und einer Trübung des Wassers als Folge der umfangreichen Erdarbeiten dürfe mit einer Nutzung des Wassers voraussichtlich erst Ende Juli gerechnet werden. Zurzeit werde außerdem noch eine Anlage eingebaut, die das Wasser durch ultraviolette Bestrahlung von Bakterien und Keimen frei halten soll, um so auf eine sonst notwendige Chlor-Beigabe verzichten zu können.

Eisdorfs Bürgermeisterin Petra Pinnecke beklagte, dass zur Telekom immer nur bemängelt werden könne, dass der See still vor sich hin ruht, denn in Eisdorf stehe definitiv noch kein DSL zur Verfügung. In Willensen werbe dahingegen Vodafone mit schnellem Internet. Dieses solle wohl mit Funkübertragung gehen. Sollten neue zu verwertende Erkenntnisse vorliegen, so Petra Pinnecke, werden diese umgehend öffentlich gemacht. Aber zur Zeit wisse noch nicht mal der Landkreis Osterode etwas Neues.