Eisdorf

Eisdorf Winter

Liebe Eisdorferinnen und liebe Eisdorfer,

ja, ist denn heut schon Weihnachten? So sagte es einst Fußballkaiser Franz Beckenbauer.
Ein Jahr ist schon wieder vorbei und wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahres.

Aber zuvor fordert uns das große Fest der Christen, zu dem auch all die eingeladen sind, die einen anderen Glauben haben, dazu auf, den Alltag zu unterbrechen, zur Ruhe zu kommen und sich einige Tage auf das zu besinnen, was Familie, Freunde oder auch Glauben bedeutet. Es sind besorgniserregende Zeiten geworden, in denen wir leben: Krieg in der Ukraine, Irrsinn in Gaza, steigende Energiekosten und der Klimawandel. Auch unsere Ortschaft muss sich den Herausforderungen im Großen und Kleinen stellen.

Aber wir sind eine lebenswerte Ortschaft!
Wir haben eine tolle Kindertagesstätte und eine kleine aber feine Schule - auch wenn sie „nur“ als eine Zweigstelle geführt ist- mit engagierten Erzieherinnen und Lehrkräften.
Zwei Ärztinnen sowie ihre Mitarbeiterinnen kümmern sich liebevoll um ihre Patientinnen und Patienten.
Eine Kirche mit einem Pastor, 2 Lektoren und einem sehr motivierten Kirchenvorstand.
Ein Kultur- und Sportzentrum, in dem sich Vereine und Menschen oft und gern treffen.
Auch die Feuerwehr leistet nicht nur hervorragende Arbeit im Bereich des Brandschutzes, sondern bereichert auch wesentlich das Dorfleben.
Nicht zu vergessen die vielen Vereine, die sich um das Wohl der Einwohnerschaft im Bereich Leben, Wohnen und Mobilität kümmern.

Kurz: in Eisdorf herrscht ein reges gesellschaftliches Leben mit viel ehrenamtlichem Engagement. Großveranstaltungen sorgen regelmäßig für Schlagzeilen und einen Zustrom von auswärtigen Gästen. Eisdorf ist also über seine Grenzen gut bekannt!

Natürlich gibt es auch Verbesserungsbedarf: viele Straßen oder Brücken sind beispielsweise sanierungsbedürftig. Es gilt also aufmerksam zu sein. Aus der Bürgerschaft kommen bisweilen Anforderungen an Politik und Verwaltung, die nicht immer zu erfüllen sind. Da gibt es finanzielle Grenzen, gerade in einer kleinen ländlichen Kommune. Aus Einzelinteressen leitet sich aber kein Gesamtinteresse ab. Aufgabe von Politik und Verwaltung ist es daher, bestehende Belastungen möglichst gerecht zu verteilen; aber auch einzufordern, sie zu tragen.

Was können wir für Eisdorf tun? Nicht im Sinne von Eisdorf first, eines Wettrennens, sondern im Sinne guter menschlicher Beziehungen, guter Nachbarschaften und eines gemeinsamen nachhaltigen Handelns. Lassen wir uns nicht entmutigen, sondern schauen positiv in das Jahr 2026. Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen unsere Ortschaft im kommenden Jahr weiter zu entwickeln und zukunftsfähig aufzustellen.

Auch im Namen des Ortsrates wünsche ich Ihnen nun ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes, glückliches Jahr 2026!

Ihre Ortsbürgermeisterin

Petra Pinnecke