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Obwohl kurz vorher ein starkes Gewitter in und um Bad Gandersheim Anfahrtswege und Plätze unter Wasser gesetzt hatte, konnte das Musical "Die drei Musketiere" von Rob und Ferdi Bolland pünktlich beginnen. Der Verein Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e. V. hatte, wie in den Jahren zuvor, eine Busfahrt organisiert.
Alle Teilnehmer waren von den Darstellungen der Schauspieler sehr angetan. Mit spektakulären Kampfszenen und eindrucksvollen musikalischen Vorträgen, die durch eine gut abgestimmte Orchestermusik begleitet wurden, begeisterten sie das Publikum. Besonders der junge Franzose D’Artagnan, gespielt von Merlin Fargel, tat sich dabei hervor.
Auf dem, in der Zwischenzeit wieder freigegebenen direkten Rückweg, im vollbesetzten Bus hatten die Teilnehmer viel Gesprächsstoff über eine gelungene Aktion des Vereins. Der 1. Vorsitzende, Herbert Lohrberg, bedankte sich für die Teilnahme, sprach weitere Aktivitäten des Vereins im Jahre 2016 an und bat dabei um tatkräftige Unterstützung.
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Schon zu Beginn des Dämmerschoppens hatten sich viele Bürger eingefunden. Foto: Bordfeld
Die "Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf e.V." (DoLeWo) hatte zum bereits vierten Dämmerschoppen eingeladen. Dafür wurde Im Mitteldorf vor dem ehemaligen Gemeindebüro der vereinseigene, selbsthergestellte Getränkewagen „eingeparkt“..
Bei gut temperierten Getränken und angenehmen Temperaturen fanden gute Gespräche über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft statt. So wurde beispielsweise über die verschiedenartige Nutzung des Gebäudes, in dem einst die Schulbank gedrückt und sich das Ja-Wort gegeben wurde, und in dem sich heute die Heimatstube befindet, diskutiert.
Erfreut nahm der erste Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Herbert Lohrberg, die lobenden Aussagen der Teilnehmer zu den vom Verein organisierten und durchgeführten Maßnahmen und Aktionen zur Kenntnis und wies noch kurz auf die in diesem Jahr vorgesehenen Aktivitäten hin. So findet bereits am 21. Juli die Busfahrt zu den Gandersheimer Domfestspielen statt. Am 7. August wird zum Frühstück unter den Eichen geladen, das diesmal unter dem Motto „Willkommen bei uns“ steht. Am 3. September wird Flohmarkt im Mitteldorf aufgebaut und am 22. Oktober die „Eisdorfer Nacht“ ausgerichtet. pb
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Dieser kleine behufte Kerl ließ sich auch vom großen Andrang der Kinder nicht aus der Ruhe bringen. Fotos: Bordfeld
Auf dem vereinseigenen Gelände des Reit- und Fahrvereins der Samtgemeinde Bad Grund, welches in Eisdorf im Königsweg gelegen ist, trafen sich an zwei Vormittagen Mitglieder des Vereins mit fast 30 Kindern, die aus der Gemeinde Bad Grund und sogar aus Wulften gekommen waren. Die einen wollten im Rahmen der Ferienpassaktion der Gemeinde alles zum Thema „Pferd“ mitteilen, die anderen, die wissensdurstigen Mädchen und Jungen, wollten viel erfahren.
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Die Mitglieder der Damenabteilung des SV Eisdorf zusammen mit der Kreisdamenleiterin Andrea Bauch (stehend, 3. v. li) und Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke. Fotos: Bordfeld
Vor 50 Jahren heiratete in den Niederlanden Beatrix ihren Claus von Amberg, Georg Kiesinger wurde Bundeskanzler und die „Beatles“ eroberten nicht nur die Jugend in der Bundesrepublik, Heinz Schenk und Lia Wöhr übernahmen den „Blauen Bock“ und in Eisdorf gründete der Schützenverein seine Damenabteilung. Heute zählt der Verein 36 weibliche Mitglieder, Schützenschwester Gertrud Borchers ist mit 94 Jahren die Älteste, Lenja Jentsch mit sieben Jahren die Jüngste. Grund genug, dass sich für einen Nachmittag im Vereinshaus ein Rollentausch vollzogen hatte. Die Herren, zumeist Vorstandsmitglieder, bewirteten nämlich die Frauen an festlich gedeckten Tischen.
Bevor die Damenleiterin Bärbel Leimeister, auch im Namen ihrer Stellvertreterin, Christiane Schmidt, die vielen Frauen, unter ihnen die beiden Gründungsmitglieder Ilse Müller und Margret Schmidt sowie die Kreisdamenleiterin Andrea Bauch und Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke begrüßte, um dann zu einer Zeitreise einzuladen, meldete sich der erste Vorsitzende des SV Eisdorf, Dieter Armbrecht, zu Wort. Er sparte nicht mit Worten der Anerkennung über den 1966 getätigten Gründungsschritt und der Freude über den guten Bestand der Jubiläumsabteilung.
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Der neue erste Vorsitzende des FC Eisdorf, Ulrich Pinnecke (stehend 3. v. re.), der alte Vorsitzende und Ehrenmitglied, Frank Schnute (stehend 1. v. re.), der alte Jugendleiter und Ehrenmitglied Michael Rustemeyer (stehend 4. v. re.) zusammen mit den Jubilaren sowie dem alten und dem neuen Vorstand. Foto: Bordfeld
Während der Jahreshauptversammlung des FC Eisdorf standen nicht nur die Ehrungen zahlreicher, treuer Mitglieder im Mittelpunkt, sondern insbesondere der Führungswechsel. Frank Schnute, der seit 20 Jahren im Vorstand vertreten war, ließ sich nicht erneut zum ersten Vorsitzenden wählen. Also entschieden sich die Versammlungsteilnehmer dafür, dass der bisherige zweite Vorsitzende, Ulrich Pinnecke, dieses Amt übernehmen sollte. Weil er dem Entscheid zustimmte, galt es für ihn ebenfalls einen Nachfolger zu suchen, der in Herbert Armbrecht gefunden wurde. Damit stand fest, dass der Platz des dritten Vorsitzenden ebenfalls neu besetzt werden musste, und Waldemar Kaminski übernahm diesen Posten. Da Michael Rustemeyer nicht weiter als Jugendleiter tätig sein wollte, wurde Marc Meier in dieses Amt gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt.
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Vorsitzende Ira Rode teilt mit, dass abweichend vom Terminplan am Mittwoch, 20. Juli, ab 15 Uhr, bei "Fredi" im Mitteldorf gegrillt wird. Wie immer wird Fredi Ohse ein großes Grillangebot vorhalten.
Weitere Informationen gibt gern die Vorsitzende Ira Rode, Telefon (05522) 99 99 36. kip
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Foto: Bordfeld
Der Schützenverein Eisdorf hatte zum bereits 15. Preisschießen ins Vereinsheim geladen, und erfreulich viele Schützen in 33 Mannschaften wollten an insgesamt drei Tagen wissen, wer am besten Zielen und Treffen kombinieren konnte. Dafür wurden insgesamt mehr als 2000 Schuss mit dem Kleinkaliber-Gewehr abgegeben.
In der Teamwertung gingen Gruppen mit so fantasievollen Namen wie beispielsweise „Nichttreffer“ oder „Die lustigen 6“ an den Start. Den Sieg holten sich allerdings die „Chargierten 2009“, also Dennis Leimeister, Karsten Kriebel und Thomas Rath. Sie verwiesen die drei von „Hans von Eisdorf 7“, „Theater 3“, „Hans von Eisdorf 2“ und die „Chargierten 2013 1“ auf die Plätze zwei bis fünf. Trotzdem traten die Teams – alles Laien in der Schießkunst – noch einmal im Finale an. Und genau dabei sollten sich Verschiebungen in der Platzierung herausstellen.
Denn Enno Junker und Inka Linde von „Hans von Eisdorf 2“ sicherten sich den Sieg. Auf die Plätze zwei und drei kamen Maren Neumann und Thomas Rath von „Theater 3“ sowie Björn Dröge und Pierre Wode von „Hans von Eisdorf 7“.
Weil die aktiven Schützen auch nicht leer ausgehen sollten. Allerdings nahmen sie Luftgewehre in die Hände. Am Ende hieß der Sieger Dennis Leimeister und der Zweitplatzierte Peter Linde.
In der Einzelwertung verwies eine Frau die Männer auf die dem Sieg folgenden Plätze. Denn Maren Neumann sicherte sich vor Enno Junker und Karsten Kriebel den Sieg. In einem waren sich aber alle einig: Es hat wieder unendlich viel Spaß gemacht, und man wird auch beim 16. Preisschießen im kommenden Jahr wieder dabei sein. pb
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Ortsratssitzung Eisdorf
Weil beide Fraktionen des Ortsrates Eisdorf die fünfte Änderung des Bebauungsplanes Königsweg während der Sitzung sehr begrüßten und damit einstimmig zur überaus wohlwollenden Kenntnis nahmen, könnte die erste Tagespflege-Einrichtung im Sösetal in Eisdorf entstehen.
Fred Langner, der in Vertretung von Bürgermeister Harald Dietzmann an der Sitzung teilnahm, erläuterte zuvor, dass der Gemeindeverwaltung der Antrag von Marc Burgholte (Seniorenwohnanlage Haus am Pagenberg in Eisdorf) vorliege, der auf dem Gebiet der Senioren-Pflege nicht bloß in Eisdorf sehr aktiv tätig sei. Alles, was den Ortsratsmitglieder vorliege, sei mit dem Investor abgestimmt, somit dürfe gesagt werden, dass die Vorlage auch mit den Zielvorstellungen des Investors übereinpasse. Nach ihr ist geplant, das Ende der 90er Jahre auf dem Areal des Seniorenheims im Königsweg errichtete Wohnhaus als Ergänzung des Gesamtunternehmens für die Tagespflege einzurichten. Da Pflege ein großes Thema sei, sei die Gemeinde-Verwaltung der Meinung, dass diese Idee sehr gut wäre, weil das Ganze abgerundet werde und auch noch neue Arbeitsplätze hinzukommen können.
In dem 1986 verabschiedeten Bebauungsplan ist ein Mischgebiet, allerdings mit merklichen Nutzungseinschränkungen auf Wohnnutzung ausgewiesen. Allerdings ließe sich aus den damaligen Planungsunterlagen keine nähere Begründung für diese vom damaligen Rat vorgenommene Einschränkung entnehmen. Das gesamte Gebiet böte aber grundsätzliche alle Möglichkeiten, auch die der Tagespflege. Aus diesem triftigen Grunde solle man eben mit der fünften Änderung den B-Plan benutzungsmäßig fortschreiben. Damit werde die Grundstruktur des Mischgebietes nicht verändert, was das Ganze einfacher mache. Die Einrichtung einer Tagespflegeeinrichtung steht zur Stärkung des Standortes mit der sozial-gesundheitlichen Einrichtung Seniorenpflege- und Wohnheim auch im Interesse der Gemeinde Bad Grund und der Ortschaft Eisdorf.
Ebenso einstimmig wurde der Ausbau- beziehungsweise Herstellungsplan für die drei Straßenzüge Mühlenbeu zur Kenntnis genommen. Dieser beruht insbesondere auch auf den Aussagen und Anregungen der Anlieger aus der Informationsveranstaltung vom Januar dieses Jahres. Der Rat der Gemeinde hatte sich in seinem bereits gefassten Maßnahmenbeschluss vorbehalten, sich den Ausbauplan noch einmal zur Zustimmung vorlegen zu lassen, was jetzt geschehe. Fred Langner erinnerte daran, dass man nicht versäumt habe, den Fördermittelantrag rechtzeitig zum Stichtag im Februar einzureichen. Doch, auch wenn das bereits vor dem 15. Februar geschehen ist, habe man aus Göttingen noch keine Antwort zur angestrebten Förderung erhalten. Er wisse letztendlich auch nicht, an welcher Stelle des Antragsberges sich Eisdorf befinde. Man müsse sich in Geduld fassen, nach wie vor mit der Hoffnung, dass er auch genehmigt werde.
Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke stellte ein interessantes Projekt vor, das unter dem Motto „Dorf ist nicht gleich Dorf“ in Abstimmung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auch im Kreis Osterode, und somit in Eisdorf, gestartet werden soll. Um das umsetzen zu können, werden Akteure gesucht, die in bestehenden Vereinsstrukturen oder auf dörflicher Ebene politisch tätig sind sowie Bürgerinnen und Bürger, die motiviert sind, sich für ihr Dorf in neuen Kontexten zu engagieren und dafür auch noch einmal für 30 Unterrichtsstunden die Lehrbank drücken wollen. Titel der Lehr-Blöcke sind „Dorfmoderation – Neue Dorfentwicklung mit der Gemeinschaft“ und „Dorfmoderation – der Einsatz von Methoden und Techniken“. Wer Interesse hat sollte sich Ende Juni bei ihr oder einem anderen Ortsratsmitglied melden. Es wird übrigens auch noch eine Informationsveranstaltung in der Gemeinde Bad geben.
Es wäre doch schön, wenn Eisdorf das schöne Dorf bliebe. Dafür hätten auch jetzt wieder kleine und große Einwohner nicht „nur“ beim Müllsammeltag gesorgt. Es werde immer wieder Hand angelegt und so lade Eisdorf stets zum Verweilen ein.
Weiter teilte die Ortsbürgermeisterin mit, dass man sich auch in diesem Jahr mit 50 € an der Ferienpassaktion beteiligen wird. pb



