Der Vorstand und die Organisatorinnen des Weihnachtsmarktes (v. l. n. r.): Jürgen Weitemeyer, Monika Klapproth, Joachim Jünemann, Evelyn Elsner-Worona, Bernd Klapproth und Regina Selzer. Foto: Bordfeld
Auch wenn der Kirchenkreis „Harzer Land“ zu denen zählt, die am stärksten von sinkenden Gemeindegliederzahlen betroffen sind und ihm für die Jahre 2017 bis 2022 eine neue Stellenplanungsrunde ansteht, wird der Verein zur Förderung und zum Erhalt der Kirchengemeinde Eisdorf/Willensen „Die Kirche bleibt im Dorf e. V.“ nicht die Flinte ins Korn werfen. Genau das versicherte der erste Vorsitzende, Joachim Jünemann, während der Jahreshauptversammlung, wo auch Vorstandswahlen anstanden.
Bei denen hat es Änderungen gegeben. Zwar werden Joachim Jünemann, Bernd Klapproth und Jürgen Weitemeyer weiterhin die Ämter des ersten und zweiten Vorsitzenden sowie des Schatzmeisters bekleiden. Neu hinzugekommen ist aber Evelyn Elsner-Worona als Schriftführerin und der Entschluss, dass der Vorstand die Organisation und Durchführung des traditionellen Weihnachtsmarktes in andere Hände legt. So werden Monika Klapproth und Regina Selzer dafür sorgen, dass der 17. Eisdorfer Weihnachtsmarkt am Ersten Advent, 27. November, seine Pforten öffnet.
Jünemann ließ aber auch durchblicken, dass nicht nur der Weihnachtsmarkt weitergehen wird, sondern dass die St. Georg-Theatergruppe bereits ein neues Stück einstudiert, das im August und September diverse Male auf die Bühne des Gemeindesaales gebracht wird.
Zuvor machte er aber in seinem Bericht deutlich, dass ein Ziel, was man sich mit der Gründung des Vereins vor 16 Jahren gestellt hatte, erreicht wurde. Denn vor gut drei Jahren übernahm Pastor Wolfgang Teicke die Kirchengemeinden Eisdorf/Willensen und Nienstedt/Förste. Das heiße aber nicht, dass man sich zurücklehnen könne. Man müsse auch weiterhin bemüht sein, die Kirchengemeinde zu unterstützen – und das nicht bloß finanziell. „Wir alle, als Verein und einzelne Personen, müssen zeigen, wir wichtig Kirche in unseren Ortschaften Eisdorf und Willensen ist“.
In den Jahren 2017 bis 2020 können noch zusätzliche Gelder aus einem Fonds für strukturschwache Kirchenkreise ausgeglichen werden. Ab 2021 stünde allerdings der weitere Abbau von Pfarrstellen an. Und genau davon betroffen sei auch diese Region. Wo in Zukunft dann ein Pfarrsitz sein werde, stehe jetzt noch vollkommen offen.
Der Vorsitzende ließ aber auch die in den letzten 16 Jahren geflossenen Gelder nicht unerwähnt. So habe man Einnahmen in Höhe von rund 137 000 € zu verzeichnen gehabt, die sich in Beiträge in Höhe von 72 000 €, Weihnachtsmarkterlösen in Höhe von 37 000 €, aus den Theateraufführungen in Höhe von 13 000 € und Sonstigem in Höhe von 15 000 € zusammensetzen. Dem gegenüber stünden aber auch Ausgaben in Höhe 103 000 €. Sie wurden für die Mitfinanzierung der Pfarrstellen (50 000 €), der Kirchengemeinde (48 000 €) sowie Anschaffungen und Sonstiges (5 000 €) eingesetzt.
Der Verein könne und wolle auch weiterhin dazu beitragen, dass durch seine finanzielle Unterstützung das kirchliche Leben in beiden Ortschaften erhalten und durchaus auch verbessert werden kann. Deshalb sei es sehr wichtig, dass viele mitmachen und dem Verein die Treue halten. Denn durch ihre Mitgliedschaft tragen alle zur finanziellen Unterstützung ein. Es werden aber auch neue Mitglieder, vor allem jüngere, gebraucht. Bei den Veranstaltungen, ohne die keine finanzielle Unterstützung mehr erfolgen könnten, werden immer wieder Helfer/innen benötigt. Abschließend dankte er all denen, die auch 2015 dem Verein tatkräftig und finanziell zur Seite gestanden hatten.
Auf die Verteilung der Gelder im letzten Jahr eingehend, legte Joachim Jünemann offen, dass 10 000 € in die Renovierung des Küsterhauses geflossen sind, in dem jetzt eine achtköpfige syrische Familie wohnt, die sich mittlerweile sehr gut ins Dorfleben integriert hat.
Ortsbürgermeister Petra Pinnecke brachte in ihrem Grußwort die Freude und Anerkennung zu Ausdruck, dass der Verein „Die Kirche bleibt im Dorf“ in den zurückliegenden 16 Jahren so viel auf die Beine gestellt hat. „Wenn wir euch nicht hätten, hätten wir alle das heute nicht“. Pastor Wolfgang Teicke sparte auch nicht Worten der Anerkennung und des Dankes.
Jan Vollrath spendete zum 65. Mal und die Erstspender Svea Holzkamp, Kristina Karst und Jennifer Preszek. Foto: Kippenberg
Zum Blutspendetermin am Tag nach Ostern kamen 58 Wiederholungsspender und vier Erstspender. Hocherfreut waren DRK-Vorsitzende Karin Köhler und ihr Helferteam über die jungen Leute, die erstmals zum Blutspenden kamen. Übereinstimmend sagten sie, dass der kleine Piekser überhaupt nicht wehgetan habe. Die Erstspender sind stolz, dass jetzt ihre Blutgruppe bestimmt wird und sie einen Blutspendeausweis erhalten.
Mit Präsenten ehrte die Vorsitzende Birgit Lau (90. Mal), Jan Vollrath (65. Mal), Günter Apel (60. Mal), Evelyn Elsner-Woronna und Otto Kloiber (55. Mal), Barbara Lagershausen (45. Mal) und Walter Sinram-Krückeberg (40. Mal). Als Erstspender begrüßte die Vorsitzende besonders Svea Holzkamp, Kristina Karst, Jennifer Preszek und Felix Meißner.
Der nächste Blutspendetermin findet am 3. August 2016 statt. kip
Dank der Hilfsbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger gelingt es immer besser die Flüchtlinge in Eisdorf einzugliedern. Nach erfolgreicher Vermittlung von Fahrrädern, werden jetzt ausgediente aber brauchbare Computer, Laptops und Tablets gesucht.
Gerade die jungen Asylbewerber sind geschickt im Umgang mit modernen Medien und sie erhoffen sich dadurch Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache.
Wer weiter helfen kann, wende sich bitte an Herbert Lohrberg, Willensen, Lindenstr. 30, Tel. 05522/82909, mail@herbert-lohrberg.de
Zum nächsten Blutspendetermin lädt das DRK Eisdorf am Dienstag, 29. März 2016, 16 - 19.30 Uhr, im Kultur- und Sportzentrum, herzlich ein.
Vorsitzende Karin Köhler freut sich über jeden Spender, weil Blutspenden dringend benötigt werden. Blut kann man nicht kaufen, so dass Kranke oder durch Unfall Verletzte auf Blutspenden häufig angewiesen sind. Jeder kann mit seiner Blutspende so zum Retter eines Menschen werden.
Jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren kann Blut spenden. Die Zulassung von älteren Spendern und Erstspendern ist nach eingehender ärztlicher Beurteilung vor Ort möglich. Vor jeder Blutspende wird jeder Spender von einem Arzt vor Ort untersucht. Dieser Arzt vor Ort entscheidet, ob die blutspendenwillige Person aus gesundheitlichen Gründen spenden darf.
Die DRK-Vorsitzender Karin Köhler mit ihrem motivierten Helferteam: "Jeder Erstspender ist willkommen.“ Karin Köhler ergänzt: „Besonders junge Menschen ab 18 Jahren werden dringend zum Blutspendetermin gebeten." kip
Der Vorstand der DoLeWo freut sich über die Wiederwahl. Foto: Bordfeld
Während der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf (DoLeWo) gewährte der erste Vorsitzende, Herbert Lohrberg, der übrigens in seinem Amt ebenso bestätigt wurde wie Hartmut Schmidt als Schriftführer, nicht nur Einblicke in die im zurückliegenden Jahr gestarteten Aktionen, sondern auch in die Mitgliederzahl. Immerhin zählt die Gemeinschaft mittlerweile 40 Einzelpersonen, 18 Familien, 10 Firmen und 14 Vereine, von denen übrigens nicht alle aus Eisdorf oder Willensen kommen.
Ebenso erfreulich sei die Tatsache, dass der von einem Trecker gezogene Planwagen jetzt ganz offiziell im öffentlichen Straßenverkehr rollen darf, weil er nach vielen technischen und vorgeschriebenen Feinheiten jetzt vom TÜV abgenommen wurde. Auch der vor zwei Jahren angeschaffte Getränkewagen ist jetzt so aufgestockt worden, dass die Arbeiten auch als „abgeschlossen“ bezeichnet werden dürfen und bereits mehrmals erfolgreich im Einsatz war.
Ehrungen standen im Mittelpunkt der JHV des DRK Eisdorf. Fotos: Kippenberg
Nach dreimaligen Klingeln richtete Vorsitzende Karin Köhler herzliche Begrüßungsworte an alle Teilnehmer der im Kirchenhaus stattfindenden Jahreshauptversammlung (JHV) des DRK Eisdorf. Ihr besonderer Gruß galt dem stellvertretenden DRK-Kreisvorsitzenden Dieter Bender. Sie sparte in ihrer Begrüßung nicht mit Dankesworten. Beifall erhielt das Helferteam für die Vorbereitung der JHV. Bevor sie mit ihren Jahresbericht begann, lasen einige Mitglieder die Grundsätze des DRK vor.