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Fabienne und Bernd Feldgiebel trainierten fast jede freie Minuten für den Harzer Keiler Run. Fotos: Bordfeld
Die 18jährige Fabienne Feldgiebel will mit ihrem Vater Bernd an dem bereits vierten Harzer Keiler Run teilnehmen, der am Sonntag, 14. Juni, in Hörden startet. Während die Eisdorferin zum ersten Mal dabei ist, will Bernd Feldgiebel es bereits zum dritten Mal wissen. Der dritte im Bunde ist Niels Obermann, der zwar in Windhausen wohnt, aber zum Trainieren oft nach Hamburg gefahren ist.
Vater und Tochter haben sich vorgenommen die „kurze“, acht Kilometer und 18 matschige, nasse sowie steile Hindernisse umfassende Strecke, innerhalb von 45 Minuten hinter sich zu bringen. Dafür haben sie auch hart trainiert, ob sie nun in Badenhausen die Söse oder bei Förste das Gipswerk in Angriff genommen hatten, sie sind überzeugt, gute Chancen zu haben. pb
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Das Interesse an den neuen Rapssorten war sehr groß. Foto: Bordfeld
Auf einem etwa anderthalb Hektar großen Rapsfeld zwischen Nienstedt und Eisdorf war ein großes Treffen von Landwirten aus den Kreisen Osterode, Northeim, Göttingen und Goslar angesagt. Denn dort hat der Landwirt Sven Peinemann aus Förste acht Sorten Raps angebaut, womit er der Einladung der RAPOOL-Ring GmbH aus Isernhagen folgte, an einem bundesweiten Modellversuch teilzunehmen.
Ermittelt werden soll mit dieser Aktion, welche Vor- und Nachteile die Sorten Avatar, Comfort, Visby, Marathon, Mentor, Mercedes sowie Sherpa haben, wie sich die neue Sorte „Raffiness“ da einfügen könnte, und welche Ernteerfolge sie alle bringen. Die Landwirte trafen sich zu einem Rapsfeldtag, um sich vor Ort über den Fortgang der Projekte zu informieren.
Als Ansprechpartner waren Produktmanager Rainer Kahl sowie der Fachberater für Niedersachsen Ost-Süd, Hajo Haake, gekommen. Sie informierten auf den Rapsfeldern und auf dem Hof von Sven Peinemann in Förste über die acht Rapssorten, deren Namen unter anderem an die Filmwelt, eine schwedische Ostseeinsel, ein Volk im Himalaya und eine Autormarke erinnern. Anstehende Fragen zur Düngeverordnungen, und ob im Rapsanbau zukünftig umgedacht werden muss, blieben auch nicht unbeantwortet. pb
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Das Küsterhaus wird verkauft. Foto: Bordfeld
Während der Sitzung des Ortsrates Eisdorf im ehemaligen Gemeindebüro kam Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke auch auf das Thema Küsterhaus zu sprechen. Sie teilte mit, dass sie durch Pastor Wolfgang Teicke den Entschluss des Kirchenvorstandes erfahren hat, das Küsterhaus zu verkaufen. Aber auch der Ausbau des Mühlenbeus, für den weiter Geduld gepflegt werden muss, kam wieder ins Gespräch. Positiver sah es dahingegen bei dem Thema „Schulbezirkssatzung der Gemeinde Bad Grund aus. Diese wurde nämlich zustimmend zur Kenntnis genommen.
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Siri Töpperwien und Petra Pinnecke mit den Erstplatzierten der 34er und 44er-Strecken. Fotos: Bordfeld
Bei dem zweiten Wettbewerb des Vereins Deutscher Distanzreiter und Fahrer, den erneut Siri Töpperwien und Lutz Belzer ausrichteten, galt es auch, auf zwei Strecken die Meisterschaft des Bezirks Braunschweig, wo Eisdorf zugehört, auszureiten. Bei den Junioren, die nur 64 Kilometer hinter sich bringen mussten, sicherte sich Inola Schulze aus Eisdorf auf ihrem Araber-Mix „Hidalgo“ den Titel. Bei den Senioren und auf der 96 Kilometer umfassenden Strecke war Nicole Klawitter aus Taubenborn auf ihrem Traber „Global Star“ die Gewinnerin der Siegerschärpe und Decke. Überhaupt hatten hiesige Teilnehmer/innen sich sehr gut platziert.
Die beiden Bezirksmeisterinnen gehörten zu 48 Reiterinnen und Reitern sowie den beiden Fahrern, die aus allen Teilen Deutschlands angereist waren und wissen wollten, wie sich die Strecken, die sich über 34, 44, 64,76 und 96 Kilometer von Eisdorf in alle Richtungen des Landkreises Osterode erstreckten, wohl reiten, beziehungsweise mit Sulkys befahren ließen. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Touren ebenso gut ausgesucht und abgesteckt waren, wie die bei der Premiere im vergangenen Jahr, wo übrigens 21 Reiter/innen an den Start gingen.
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Sie haben die Wege für den Floriansweg, den sechsten Pilgerweg, geglättet und freuen sich schon auf den 14. Juni. Foto: Bordfeld
Die Freiwilligen Feuerwehren und Kirchengemeinden der Gemeinde Bad Grund laden zum sechsten Pilgerweg ein, der am Sonntag, 14. Juni um 14 Uhr starten wird, und dem Florian, der Schutzpatron der Feuerwehr, seinen Namen gibt. Für diese Premiere haben die Vorbereitenden der Kirchengemeinden und der Wehren ein interessantes Konzept erarbeitet.
Der etwa sechs Kilometer lange Weg, der für Menschen jeden Alters geeignet ist, wird im Eisdorfer Pfarrgarten mit einer Startandacht eröffnet. Dann werden die Jugendfeuerwehren dort einen Löschangriff vorführen.
Anschließend wird der Weg nach Teichhütte, auf das Gelände der Firma Obermann, führen. Dort wird die „Geschichte vom barmherzigen Samariter“ aufgeführt. Kameraden und Kameradinnen werden demonstrieren, wie eine Rettung von Menschen aus einem verunfallten Auto richtig ablaufen muss. Wenn alle „Verunglückten“ gerettet sind, wird die Johanniter Unfallhilfe für Kaffee und Kuchen sorgen.
Das nächste Ziel ist das Rathaus der Gemeinde Bad Grund in Windhausen. „Rufe mich an in der Not“ ist das Motto dieser Station. Aus dem Gebäude werden die Feuerwehren eine bekannte Persönlichkeit bergen.
Das letzte Ziel wird die „Alte Burg“ in Windhausen sein, wo alle Wehren Einblicke in das Leben von Feuerwehrleuten gewähren werden. Der 91. Psalm: „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“ ist hier die Überschrift. Wer danach noch Zeit und Lust auf ein Gespräch und eine Stärkung hat, der ist herzlich eingeladen. Denn es werden Grillspezialitäten und Getränke gereicht. Für den Ohrenschmaus wird übrigens der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eisdorf sorgen.
Wer mitgehen möchte, sollte bitte daran denken, dass er einen Becher und einen Teller mit ins Spaziergepäck einpackt. Außerdem haben alle, die nicht gut zu Fuß sind, die Möglichkeit, im Planwagen von Station zu Station zu fahren. Sollte es regnen, wird die gesamte Veranstaltung in die „Alte Burg“ nach Windhausen verlegt, wo sie um 14 Uhr „eingeläutet“ wird. Bei unklarer Wetterlage sollte jeder Interessierte einfach die Kirchengemeinde Badenhausen unter der Telefonnummer 05522/83088 anrufen. Der Anrufbeantworter wird dann eine Antwort parat halten. pb
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Spaß wird in der Kita Eisdorf groß geschrieben. Foto: Bordfeld
Die ev. Kindertagesstätte St. Georg in Eisdorf hatte nicht alltäglichen Besuch, der aber weder die Mädchen und Jungen, noch das Team rund um Leiterin Andrea Stewers-Schubert aus der Ruhe brachte.
Der Besuch setzte sich aus Sozialpädagogen der BBS und ehemalige Kiga-Leiterinnen zusammen, die im Rahmen von Qualitätskriterien von Mitarbeitern des Landkreises entwickelte Fragen der Theorie und Praxis stellten, wozu auch die Teilnahme an einem Kita-Alltag gehörte. Grund dieser Aktion war, dass der Landkreis Osterode Qualitätsgütesiegel an die Kindergärten und Kindertagesstätten ausgeben möchte, und genau das soll nicht einfach so geschehen. Die Einrichtungen müssen sich – wie der Name schon sagt – für das Gütesiegel qualifizieren.
So stellte die Kita Eisdorf ihre pädagogische Kompetenz vor, die sich nach den Vorgaben des Kita-Gesetzes, den Richtlinien des Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung in Niedersachsen sowie den Grundsätzen der Diakonie ausrichtet.
„Bei uns steht das Kind im Mittelpunkt“, so eine Mitarbeiterin. „Wir fördern und begleiten die Kinder in ihren alltäglichen Situationen, im Sozialverhalten, bei ihrer Sprachentwicklung und beim Übergang in die Grundschule.“ Integration und Partizipation seien keine Schlagworte, sondern finden im täglichen Miteinander wirklich statt. Dabei sei auch eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern und Eltern die beste Basis für eine wirklich gute Zusammenarbeit, die im Netzwerk der Institutionen des Osteroder Landkreises und der Gemeinde Bad Grund ergänzt und unterstützt werden.
Die Besucher/innen schauten übrigens dem bunten Treiben der Mädchen und Jungen ebenso begeistert zu, wie sie sich mit jeder einzelnen Erzieherin unterhielten.
Das Kita-Team ist optimistisch und würde gern als erste evangelische Kita das Gütesiegel des Osteroder Landkreises erhalten. Doch bis die Auswertung des Prüfungsteams stattgefunden hat, gilt es noch Geduld zu bewahren. pb
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Fand im zurückliegenden Jahr die Premiere des Harzer-Vorland-Distanz-Ritts am ersten Mai-Wochenende statt, wird dieses Marathonreiten unter strengen Tierarztkontrollen in diesem Jahr am letzten Maiwochenende, am 29. und 30. Mai, durchgeführt. Veranstalter sind wieder Siri Töpperwien und Lutz Belzer, die ihren Hof, Am Goldbach 8 in Eisdorf, erneut zum Start- und Zielpunkt umfunktionieren und die Strecke ausrichten.
Während am Freitag, 29. Mai, die Untersuchung der Pferde bereits ab 16 Uhr auf stattfindet, wird am Samstag, 30. Mai ab 6.30 Uhr gestartet. Dann darf eine der fünf verschiedenen Streckenlängen unter die Hufe genommen werden. Zur Wahl stehen 34 km, 43 km, 64 km, 77 km und 93 km. Die 64 Kilometer sind übrigens die Bezirksmeisterschaft der Junioren (junge Reiter bis 21Jahre), die 93 für die Bezirksmeisterschaft der Senioren sehr wichtig.
Die Strecken sind in drei Schleifen aufgebaut. Sie führen unter anderem über Förste, Osterode, Badenhausen, Windhausen, Taubenborn, Gittelde und Willensen bis hin zur Klosterforst Westerhof. Die einzelnen Streckenlängen werden mit unterschiedlich gefärbten Holzpfählen markiert, damit niemand eine falsche Runde in Angriff nimmt. Denn ein Verlassen der Strecke führt zum Ausschluss.
Die beiden Ausrichter freuen sich, dass sich auch schon sechs Eisdorfer Reiterinnen angemeldet haben und hoffen sehr, dass die letztjährigen Bezirksmeisterinnen der Junioren, Inola Schulze aus Eisdorf mit „Hidalgo“, auch dazu zählen wird. Gehofft wird ebenso, dass Nicole Klawitter (Senioren) aus Taubenborn mit „Globel Star“ aus Bad Grund ebenfalls ihren Titel verteidigen will.
Wer am 30. Mai durchstarten möchte und sich noch nicht angemeldet hat, sollte das bitte bis spätestens zum kommenden Donnerstag, 21. Mai machen. Formulare dazu gibt es unter www.vdd-aktuell.de
Ganz wichtig ist außerdem, den Equidenpass mitzubringen, aus dem ersichtlich sein muss, dass das Pferd nach der LPO (Leistungsprüfungsordnung) geimpft wurde. Weiter sollte jede/r Teilnehmer/in daran denken, des es Pflicht ist, sein Pferd während der Veranstaltung in einem Paddock – und nicht im Anhänger – unterzubringen ist. Der Paddock muss jede/r selbst aufbauen.
Schon jetzt möchten Siri Töpperwien und Lutz Belzer allen beteiligten Feld- und Forstgenossenschaften ein Dankeschön dafür sagen, dass sie diese Veranstaltung unterstützen. Ein besonderes Dankeschön geht an Jürgen Wedekind für den schönen Pausenplatz in Badenhausen und die Sparkasse, die ihre Bauplätze in Eisdorf als Parkflächen zur Verfügung stellen wird. pb
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1965 war es noch eine Hauptschule, sie waren Kinder, die dort eingeschult wurden, und Ute Rorig war ihre Klassenlehrerin. Jetzt, 50 Jahre später, trafen sich fast alle der 29 ABC-Schützen mit ihrer Klassenlehrerin, um ihre alte Schule in Augenschein zu nehmen, auch wenn diese mittlerweile eine Grundschule geworden ist. Eigens für dieses Jubiläumstreffen kamen sie aus Hamburg, Paderborn, Wolfenbüttel und vielen anderen Orten sowie aus Eisdorf, um gemeinsam die Reise in die Vergangenheit anzutreten. pb/Foto: Bordfeld
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Im Schützenhaus trafen sich Schützenschwestern und -brüder bei Kaffee und Kuchen zum Anschießen der KK-Saison. Am Ende stand fest, dass Ellruth Schmidt bei den Damen die sicherste Hand hatte. Bei den Herren zielte Peter Linde (re.) am besten. Neben dem KK-Anschießen durfte sich aber auch beim Ausschießen eines Pokals gemessen werden. Diese Trophäe sicherte sich Dieter Wegner. pb

