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Die drei Eisdorfer Dorfmoderatoren Annette Altmann, Jürgen Zuchowski und Petra Pinnecke haben Platz auf dem neuen Vorplatz des KuSZ genommen. Fotos: Petra Bordfeld
Dass Funk- und Fernsehen-Moderatoren zumeist wichtige Kernsätze aufgreifen, bei Konflikten vermitteln und den Dialog fördern, dürfte allen bekannt sein. Was aber machen Dorf-Moderatoren? Diese Frage beantworteten Annette Altmann, Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski, die dieses Ehrenamt Anfang des Jahres 2017 in Eisdorf übernommen und mittlerweile diverse Zertifikate erhalten haben.
Sie wollen Eisdorfer Bürger und deren Ideen unterstützen und auf den Weg bringen. Im Prinzip beschreiten sie den gleichen Weg, wie ihre hauptberuflichen Kollegen, denn sie machen sich als Vermittler für Kooperation, Koordination und Kommunikation zwischen den Vereinen und Verbänden sowie und einzelnen Bürger stark.
Begonnen hat alles damit, als Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke vernahm, dass in Süd Niedersachsen 15 Dörfer gesucht wurden, die an dem Modellversuch „Musterhausen gestaltet Zukunft“ mitmachen wollten. Allein der Titel ließ sie hellhörig werden. Schließlich will sie ihre Hände nicht in den Schoß legen, wenn sie mal keine Ortsbürgermeisterin mehr ist. „Vielmehr habe ich dann mehr Zeit mich letztendlich auf der unpolitischen Ebene zu engagieren und einzubringen“. Erst mit der Dorfmoderation zu beginnen, wenn sie im politische Rentenalter stünde, sei aber zu spät. Sich als Bindeglied zwischen Vereinen, Verbänden, Bürgern und der Politik zu agieren und somit die Möglichkeit zu haben und zu geben, die dörfliche Situation zu stabilisieren oder zu verbessern, sei doch ein erstrebenswertes Ziel.
Sie sollte mit ihren Überlegungen aber nicht alleine bleiben. Denn, auch wenn Annette Altmann erst vor acht Jahren nach Eisdorf kam, fühlt sie sich dort hundertprozentig zu Hause. Ihr Mann Helge, dessen Großeltern in Eisdorf ansässig waren, kehrte aus ideellen Gründen in diesen Ort zurück. Und sie, die im Rahmen des Immobilienverwaltungs-Unternehmens ihres Mannes tätig ist, hat es nicht eine Sekunde bereut, mitgegangen zu sein. Sie habe schon als „Zugereiste“ die schon lange gesuchte bessere Lebensqualität in Eisdorf gefunden. „Ich möchte, dass die nicht verloren geht und andere Vorteile des Lebens auf dem Dorf aufzeigen“. Als Petra Pinnecke „eines schöne Tages“ den Flyer „Dorfmoderation“ vorstellte, hatten beide festgestellt, dass sie sich auf einer Wellenlänge befinden. Beide machten sich auf den Weg nach Nörten-Hardenberg, um sich über diesen Modellversuch zu informieren und kehrten „angekickt“ zurück. „Der Ideenkanal war freigelegt, denn das war unser Thema“.
Der dritte im Bunde ist Jürgen Zuchowski, der sich beruflich auch mit gemeinnützigen Organisationen beschäftigt und zwar von Clausthal Zellerfeld aus. Aber vor sechs Jahren wollten er und seine Lebenspartnerin sich wohnlich verändern und stießen bei der Suche nach einem Eigenheim auf Eisdorf. Auch er fühlte sich in der Ortschaft sofort aufgenommen. Als in seinem Briefkasten der Flyer landete, wurde seine Neugier geweckt, schließlich wollte er sich für Eisdorf einsetzen. Zwar hat er im Moment noch wenig Zeit, aber es ist abzusehen, wann die mehr wird. Für ihn ist es einfach eine tolle Idee, die ihm auch hilft das Dorf besser kennen zu lernen. Außerdem macht es ihm Spaß, sich mit anderen Gedanken zu machen, was geändert und verbessert werden kann.
Im Prinzip sind sie mittlerweile ein eingespieltes „Dream-Team“. Denn, auch wenn sie manchmal verschiedener Meinung sind, ziehen sie trotzdem an einem Strang. Dafür treffen sie sich alle vier Wochen und halten alles schriftlich fest. „Wir wollen schließlich nichts von den diskutierten Belangen vergessen. Außerdem macht alles Spaß und ist keine Belastung, sondern ein Ausgleich zum sehr anstrengenden Alltag“.
Schließlich haben sie sich fest vorgenommen, dörfliche Charaktermerkmale zu erhalten, zukunftsträchtige Projekte mit zu entwickeln, Jugendbeteiligung zu fördern, ortsnahe Versorgung zu unterstützen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, die Mobilität im Alltag zu erleichtern, Ideen aufzugreifen, Bedarf zu vermitteln und Umsetzbarkeiten zu prüfen sowie Erfahrungsaustausch mit anderen Dörfern zu führen. Letztendlich sei der Gedankenaustausch über ortsnahe Versorgung, Verkehrsanbindungen, Vereinsangebote und Fördermittel sehr wichtig.
Übrigens haben die drei die erarbeitete Theorie auch schon mindestens zweimal in die Praxis umgesetzt. Denn sie haben sich T-Shirts mit dem entsprechenden Logo fertigen und Ansichtskarten drucken lassen. Letztere werden zugunsten gemeinnütziger Projekte verkauft und sind bei Annette Altmann erhältlich.
Weil sie aber auch herausfinden möchten, welche Art von Mitfahrzentrale von den Eisdorfer gewünscht wird, ist bereits eine Umfrage gestartet. „Erst, wenn die abgeschlossen ist, werden wir konkrete Überlegungen in Angriff nehmen“.
Wer Interesse hat, kann sich die entsprechende PDF-Datei dazu im Internet herunterladen.
Zu den dörflichen Charaktermerkmalen wiederum gehören aber auch ein funktionstüchtiges Vereinsleben ebenso, wie die Heimatpflege und die dorfeigene Wasserquelle im Kreytertal. „Ganz wichtige Faktoren sind aber die Eisdorfer und deren Herzlichkeit. Die gehen auf einander zu und sind zuvorkommend und nehmen auch neue Mitbürger in ihre Runde auf“. Im Prinzip hätten die Eisdorfer Sinn für Fortschritt ohne dabei die Tradition, wie beispielsweise den „Schüttenhoff“ zu vergessen. Übrigens sei Eisdorf landesweit für seine Sauberkeit und seine Ordnungsliebe bekannt. „Schließlich packt hier jeder mit an und steht für den anderen ein“. Dabei sei es völlig egal, auf welcher politischen Ebene sich der eine oder andere bewegt.
„Wir diskutieren zwar zu dritt miteinander, aber wir hören auch gerne zu“. Aus dem Grunde sollten diejenigen, denen eine Idee durch die grauen Zellen jagt, bei ihnen anrufen, sie anmailen oder auf der Straße ansprechen, bevor sich Kopfschmerzen breit machen. „Jede Idee wird ernst genommen“.
Im Prinzip müsse erst mal kritisch überlegt werden, was fehlt und gebraucht wird. „Wir wollen nicht einfach sagen: Das machen wir“. Im Bereich der ortsnahen Versorgung gebe es viele Ideen, die gemeinsam aufgegriffen und entwickelt werden können.

In jedem Falle haben die Eisdorfer Moderatoren noch viel vor. Wer den dreien mit Ideen zur Seite stehen möchte, sollte sich merken: www.eisdorf.de und E-Mail Dorfmoderatoren@eisdorf.de pb
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Zu einem Vortrag über die Pflegereform lädt der SoVD Eisdorf-Badenhausen am Montag, 16. Oktober, 15.30 Uhr, in das ehemalige Gemeindebüro in Eisdorf, Mitteldorf 20, herzlich ein. Mit dem Pflegestärkungsgesetz treten zahlreiche Veränderung für das Pflegerecht ein. kip
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Es machte allen sichtlich Spaß Körper und Geist in Form zu bringen. Foto: Petra Bordfeld
Bewegtes Denken - Denken bewegt!
Acht Übungsleiterinnen und vier Übungsleiter aus Hannover, Hameln oder Umkreis von Göttingen lockte das Angebot einer Fortbildung zum Thema „Gedächtnistraining des Kreissportbundes Göttingen – Osterode“ in die Eisdorfer Turnhalle. Die Referentin, Monika Volkmann-Lüttgen, reiste sogar aus Wuppertal an.
Die ausgebildete Fitness- und Gedächtnistrainerin gab Aufgaben und Anregungen dafür, wie das Training mit Bewegungen mit dem Denken für Körper und Geist kombiniert werden kann.
Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter ließen sich von dem abwechslungsreichen Programm mit verschiedenen Materialien, wie beispielsweise Bälle, Buchstabenkarten, Zahlenwürfel, aber auch durch Fingerspiele begeistern. Alle hatten viel Spaß daran, die grauen Zellen so richtig in Schwung zu bringen. Dabei wurde sogar die Muskulatur mit den Übungen aktiviert. Man blieb aber nicht „nur“ in der Halle, Bei einem Spazierweg unter frischer Luft und fast blauen Himmel gab letztendlich auch, Gedächtnisaufgaben zu lösen.
So erkannten alle, wie Konzentration, Koordination und Flexibilität in den Sportstunden verbessert werden können. pb
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Groß und Klein freuen sich riesig über die Indoor-Schaukel in der Kita St. Georg. Foto: Petra Bordfeld
Wer den Bewegungsraum der Kindertagesstätte St. Georg in Eisdorf betritt, der wird erst mal stehen bleiben und staunen – es sei denn, er war bei der offiziellen Einweihung der Indoor-Schaukel dabei. Dann könnte ihn diese aus Holz bestehende, gigantische Arbeit nicht mehr verwundern.
Kindertagesstättenleiterin Andrea Stewers-Schubert hatte zu diesem Fest alle finanziellen, materiellen und handwerklichen Sponsoren eingeladen, um mit ihnen den Realität gewordenen Traum zu feiern. Sie erinnerte dran, dass erst einmal viele Jahre galt, große Hürden zu überwinden. Die heiße Phase habe allerdings vor einem dreiviertel Jahr damit begonnen, dass keine Norm-Schaukel in diesen Raum eingebaut werden konnte. Einfach zu bestellen, fiel damit ins Wasser. Doch der Förderverein der Kita, Eltern und Freunde, im Prinzip das ganze Dorf setzte alles in Bewegung, damit dieses Vorhaben nicht zum Scheitern verurteilt war.
Und seitens der Kindertagesstätte wurden 150 Holzblumen zum Blühen gebracht und im Interesse dieser Schaukel während des überaus gelungenen Sommerfestes verkauft. Letztendlich wollte man als erster Bewegungskindergarten des Harzer Landes voll bei der Verwirklichung des Traumes mitwirken.
Die beiden befestigten Schaukeln zeigen auf, dass der lange und teure Weg geschafft ist. Denn die hätten ohne das absolute okay des TÜV nicht in Stellung gebracht werden dürfen. Übrigens können sie noch weiter ausgebaut werden, dafür werde aber erst einmal wieder Geld gesammelt, so Andrea Stewers-Schubert.
Nach der offiziellen Einweihung wurde sich das teure Stück nicht nur genauestens angeschaut, sondern in den Schaukeln auch Platz genommen. Das durften Erwachse letztendlich auch tun, weil die Holzkonstruktion 600 Kilogramm trägt. pb
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Aufmerksame Festteilnehmer lauschen dem Rückblick der Vorsitzenden Ira Rode. Fotos: Kippenberg
Zur Jubiläumsfeier "70 Jahre SoVD -Ortsverband Eisdorf-Badenhausen-" waren die Mitglieder des Ortsverbands im Kultur- und Sportzentrum Eisdorf mit ihren Gästen zusammengekommen. Herzliche Begrüßungsworte richtete Vorsitzende Ira Rode an alle Festteilnehmer und an die Ehrengäste Karin Köhler vom DRK Eisdorf, Günter Apel vom Gemischten Chor "Concordia" Eisdorf, an Elke Braatz und Renate Görlitz vom SoVD Bad Grund, an Gertrud List und Rosina Passauer vom Frauenchor Badenhausen sowie an Bürgermeister Harald Dietzmann und Frau. Harald Dietzmann überbrachte zugleich die Grüße von Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und überreichte ein Flachgeschenk.
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Auch die Dorfmoderation wurde auf dem 9. Eisdorfer Flohmarkt wieder repräsentiert und lud zum Verweilen, Klönen und Postkartenkauf ein. Jung und Alt fanden in Annette Altmann eine Ansprechpartnerin vor, die sich gemeinsam mit Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski um Belange rund um die dörfliche Entwicklung kümmert und Ideen aufnimmt.
Wie auch beim Frühstück unter den Eichen konnte eine Infobroschüre Aufschluss geben über die Tätigkeiten in diesem Bereich.
Ein Projekt „Mitfahrbank“ zum Beispiel wird bereits in einigen anderen Dörfern auf unterschiedliche Art und Weise praktiziert. Hierzu gibt es für Eisdorf einen unverbindlichen Fragebogen auf der Rückseite dieser Broschüre. Jeder kann sie sich unter der Rubrik Nachrichten/Dorfmoderatoren als Datei auch selber herunterladen und in Ruhe ausfüllen. Einen Rückgabeschluss gibt es nicht, da es sich um eine Entwicklung handelt, die sich nach Interessenlage und Umfang der Rückmeldungen richtet.
Weitere Auskünfte hierzu oder auch der Erwerb der Eisdorfer Postkarten erfolgt gerne über die Dorfmoderatoren selbst oder unter dorfmoderatoren@eisdorf.de

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Zum neunten Mal verwandelte sich das Eisdorfer Mitteldorf auf Initiative des Förderkreises Heimatstube und des Vereins „Leben und Wohnen in Eisdorf“ (DoLeWo) rund um die Heimatstube in einen gut gefüllten Flohmarkt. Dort durfte nicht nur geschaut, gehandelt, gewartet und verkauft, sondern bei Speis und Trank geklönt werden.
Auch die Kindertagestätte St. Georg war anzutreffen, an deren Stand gab es leckere, warme Köstlichkeiten. Sie alle wurden zu Gunsten des geplanten Anbaus an Nachkatzen fast jeden Alters verkauft. An anderen Ständen wechselten gestrickten Socken ebenso die Besitzer/innen, wie Fahrräder, Bobbycars, Gläser, Bilder und vieles andere mehr.
Es wurde aber nicht nur draußen viel in Augenschein genommen, denn die Heimatstube hat ihre Türen ebenfalls für Besucher geöffnet, und es waren nicht wenige, die sehr gerne eine Reise in die Vergangenheit anstellten, um dabei oft nicht aus dem Staunen und der Begeisterung herauszukommen.
Am Ende dürften alle frohen Mutes nach Hause gegangen sein, die einen, weil sie nicht wenige Waren an den Mann, die Frau oder das Kind gebracht hatten, die anderen, weil sie endlich das gefunden hatten, wo ihnen schon lange der Sinn nach gestanden hat. pb
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Fotos: Petra Bordfeld
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Dieses Wehr hielt den Wassermassen des Juli-Hochwassers nicht mehr Stand. Foto: Petra Bordfeld
Ortsratssitzung
Während der Sitzung des Ortsrates Eisdorf kam Bürgermeister Harald Dietzmann auf den Ausbau des Mühlenbeus und den vorliegenden Förderbescheid zu sprechen. Noch Anfang des vergangenen Jahres hat es so ausgesehen, als ob die bereits seit über zehn Jahren angestrebten Ausbauarbeiten dieses Eisdorfer Straßenzuges alsbald Realität werden könnten. Jetzt hätten allerdings die steigenden Kosten in allen Bereichen der Baubranche eine neue Kostenkalkulation erforderlich gemacht, die bedauerlicherweise eine Erhöhung von rund 18 % beziehungsweise von rund 140 000 € belege.
Aufgrund dessen sei bei der zuständigen Förderbehörde ein Nachtrag gestellt worden verbunden mit der berechtigten Erwartung, dass auch die Mehrkosten in die Förderung einbezogen werden, wirke sie sich am Ende doch sowohl auf die gemeindlichen als auch auf die Anliegeranteile aus.
Aufgegeben hatte man auch nicht beim Juli-Hochwasser, das insbesondere den Mühlengraben und das darin befindliche obere Wehr heimgesucht hatte. Es habe zwar trotz des Versuchs des Betreibers nicht mehr rechtzeitig geöffnet werden können, aber, bevor die Anwohner wirklich nasse Füße hätten bekommen können, brach der untere Schott des Wehrs weg. Grund waren wohl angeschwemmtes Holz und vermutlich auch Geröll. Dieser Wehrschaden habe letztendlich dafür gesorgt, dass sich das Wasser nicht im Mühlengraben vollends flutete, sondern in die Söse „ausweichen“ konnte. Man habe inzwischen den Kontakt mit der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis - sie ist die für derartige Anlagen zuständige Behörde - und auch mit dem Betreiber aufgenommen, um solch kritische Situationen zukünftig zu vermeiden.
Auch der Uferbereich der Söse entlang der Uferstraße sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Hier gelte es, gemeinsam mit dem Unterhaltungsverband nach Lösungen zu suchen.
Weiter teilte Dietzmann mit, dass es während der heftigen Niederschläge an der Krytertalquelle zu einer leichten Trübung gekommen war. Das Wasserwerk habe dennoch gewährleisten können, dass zu keiner Zeit die Trinkwasserqualität gefährdet gewesen sei.
Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke ging in ihren Mitteilungen auf die mittlerweile höheren brandschutzrechtlichen Auflagen seitens des Landkreises Göttingen ein, welche die Nutzung öffentlicher Versammlungsstätten betrifft. Zwar darf der Förderverein der Kindertagesstätte noch seinen Basar am kommenden Wochenende durchführen, aber das sei ein Kompromiss, den es nicht mehr geben wird. Die „Eisdorfer Nacht“ darf dahingehend ohne Wenn und Aber veranstaltet werden, weil die Ausrichter die neuen Vorschriften beachtet haben. Um Klarheit in dieses „Durcheinander“ zu bekommen, das übrigens niedersachsenweit gilt, bat sie die Vertreter aller Vereine und Verbände am 23. Oktober zur Terminabsprache zu erscheinen. Schließlich gilt diese Verordnung auch für andere Einrichtungen.
In dem Zusammenhang ließ die Sprecherin auch das Dankeschön aller Vereine und Verbände verlauten, welches sie auf den Jahreshauptversammlungen vernahm und welches für die kostenfreie Nutzung des Gemeindebüros galt.
Nicht so erfreulich ist die Tatsache, dass die Post in Eisdorf dicht gemacht hat, weil die Bäckerei ihre Pforten geschlossen hat. Bislang sei ihr noch nicht gelungen, ein anderes Unternehmen zu überzeugen, die Poststelle neu zu eröffnen. Sie bleibe aber am Ball,
Petra Pinnecke ließ aber auch nicht unerwähnt, das die Kindertagesstätte St. Georg, die als Bewegungskita ausgezeichnet wurde, eine Ganztagsbetreuung ebenso wie Badenhausen und Bad Grund anbieten möchte. Der dafür erwünschte Anbau wollen die Eisdorfer Vereine geld- und arbeitsmäßig unterstützten.
Harald Dietzmann mahnte aber an, dass doch ein großes Stück vom finanziellen Kuchen für die Gemeinde Bad Grund übrig bleiben wird, auch wenn die Vereine sich stark beteiligen werden. Im Prinzip könne der Frühstückraum in der Kita Eisdorf auch anders genutzt werden.
Auf den Ehrenamtfonds der HarzEnergie eingehend, ließ Petra Pinnecke durchblicken, dass die 1 000 € gerecht an die zwei Paten der Kinderspielplätze dieser Ortschaft sowie die Chargierten des Schüttenhoff 2017 aufgeteilt wurden.
Abschließen teilte Petra Pinnecke mit, dass sie Flyer der Freiwilligen Akademie über Fortbildungsangebote erhalten hat. Wer einen haben möchte, möge sich bitte bei ihr melden. pb
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Die Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf (DoLeWo) wird dafür sorgen, dass am Samstag, 16. September, ab 10 Uhr der bereits neunte Eisdorfer Flohmarkt im Mitteldorf, rund um die Heimatstube, zum Stöbern einlädt. Wer einen Stand aufbauen möchte, braucht auch diesmal nicht für eine Standgebühr in die Tasche greifen. Übrigens darf ebenfalls ab 10 bis 17 Uhr die Heimatstube besichtigt werden. Für Speis und Trank in der Mittagszeit wird ebenso gesorgt sein wie für Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Wer mal eine gemütliche Rundfahrt erleben möchte, der darf den DoLeWo-Planwagen besteigen, der immer wieder von einem Trecker über kurze Touren gezogen wird. Der Erlös der Veranstaltung kommt selbstredend gemeinnützigen Projekten in der Ortschaft zugute. pb

